Für gehobene Ansprüche

„Drei Sterne Superior“: Haus Recke bekommt Auszeichnung

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Haus Recke in Binolen bekam jetzt die Hotelauszeichnung „Drei Sterne Superior“.

Binolen – Das Haus Recke ist eine Unterkunft für gehobene Ansprüche – dafür gab es am Mittwoch vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DeHoGa) die „Drei Sterne Superior“-Plakette.

Seit mittlerweile acht Jahren führt Ulrich Vanselow mit seiner Frau Annette und jetzt seiner Tochter Maria das Haus in Binolen als „Drei-Sterne-Haus“, über die jetzt erfolgte Höherklassifizierung freut er sich. 

„Uns fehlten für vier Sterne eine 24 Stunden besetzte Rezeption und ein Wellnessbereich“, sagte Ulrich Vanselow. Aber mit diesem Standard ist der Hotelier und Gastronom rundum zufrieden, kommt dieser doch seiner Zielgruppe, unter anderem Biker und Monteure, entgegen. „Diese bekommen viel für einen fairen Preis.“ 

Balve gut aufgestellt

„Drei Sterne Superior“ ist auch für den stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der DeHoGa, Lars Martin, eine hohe Auszeichnung. Er übergab die Plakette an die Famillie Vanselow. Balve sei mit vier Hotels mit Klassifizierungen von drei Sternen bis „Vier Sterne Superior“ gut aufgestellt. Die Zukunft jedes Betriebs sieht er in der Generationennachfolge. In der Region seien noch familiäre Strukturen, in denen die Nachfolge geregelt werde. 

Lars Martin (Zweiter von links) übergab die Plakette an Maria (von links), Ulrich und Annette Vanselow.

Im Haus Recke ist es Maria Vanselow, die den Familienbetrieb weiterführen wird. Aber auch im Hönnetal ist das Coronavirus ein Thema: Geburtstagsfeiern werden abgesagt, Zimmer storniert. Und auch Absagen von Fußballspielen machen sich in der Zimmerbelegung bemerkbar. Dafür werde aber, so Ulrich Vanselow, der „HönneTrail“ in der nächsten Woche stattfinden. 80 Motorradfahrer aus dem Bundesgebiet werden an dieser Benefizveranstaltung teilnehmen. 

Dramatische Umsatzeinbußen

Lars Martin stellt die Gesamtsituation allerdings so dar: „Corona ist überall ein Thema. Im Hotel- und Gaststättenbereich haben wir dramatische Umsatzeinbußen zu verzeichnen.“ Es könne nur auf die weitere Entwicklung mit hygienischen Maßnahmen reagiert werden. Allerdings, so Ulrich Vanselow, würden Desinfektionsspender aus der Toilette gestohlen. „Die Basishygiene in unseren Häusern und den Küchen ist gut“, betonte Martin.

Klassifizierungen finden alle drei Jahre statt. 200 Kriterien werden über einen Fragebogen erfasst. Deutschlandweit sind etwa 8600 Hotelbetriebe klassifiziert, davon mehr als 1200 in NRW. Über die Hälfte aller Betriebe sind Drei-Sterne-Hotels. Für drei Sterne wird eine 14 Stunden besetzte, zweisprachige Rezeption, eine Sitzgruppe am Empfang, Gepäckservice, Getränkeangebot auf dem Zimmer, Telefon, Trockner, Ankleidespiegel, Schuhputzutensilien, Zusatzdecken- und kissen und ein systematischer Umgang mit Gästebeschwerden geboten.

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