Diskussionsrunde der CDU:„Jetzt wird für Balve geackert“

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Christel Voßbeck-Kayser, Hubert Sauer, Matthias Streiter, Landrat Thomas Gemke (von links).

Balve - Der Standort des geplanten Mini-Kreisverkehrs in Höhe der Sparkasse stieß bei der CDU-Bundestagsabgeordneten Christel Voßbeck-Kayser während der Informationsveranstaltung der CDU Balve auf Zustimmung.

„Das sind gute Perspektiven für den Verkehrsfluss in Balve“, sagte sie dazu vor 23 Teilnehmern. 

Und auch, wenn die Ausschreibungen bereits jetzt anlaufen, werde erst in den Sommerferien 2018 gebaut: „Möglichst verkehrsarme Zeiten werden für die Durchführung des Baus genutzt.“ Etwa drei Monate sind für den Kreisverkehr mit einem Durchmesser von maximal 18 Metern vorgesehen. Nur Lkw dürfen für das bessere Rangieren die Mitte überfahren, Autos und Zweiräder haben sich an die runde Verkehrsführung zu halten. 

Für Fußgänger gibt es Zebrastreifen und Verkehrsinseln – diese Informationen wurden sowohl von der Bundestagsabgeordneten, als auch vom Stadtverbandsvorsitzenden Hubert Sauer, dem Ortsvorsteher Matthias Streiter und dem Landtagsabgeordneten Marco Voge zusammen getragen. Diese im Bundesverkehrswegeplan aufgeführte Maßnahme ist die erste, die angegangen wird. Demnächst wird die B229n anstehen, dort werden Kreisverkehre in Sanssouci und Wocklum für die Verkehrsleitung sorgen. An diesem Informationsabend stand neben der Verkehrspolitik auch ein „Bericht aus Düsseldorf“ auf dem Programm. 

Marco Voge, neu gewählter Abgeordneter, betonte: „Jetzt wird geackert für die Region und für Balve.“ Die Stimmung innerhalb der Koalition und der Fraktion sei gut, mit dem Koalitionsvertrag würden gute Zeichen gesetzt. Verdeutlicht wurde dies von Voge durch einige Eckpunkte. So würden eine Bundesratsinitiative gestartet, um Flüchtlingen zurück in sichere Herkunftsländer zurückzubringen, der Bundesverkehrswegeplan würde umgesetzt, der Digitalisierung würde ein noch größerer Stellenwert eingeräumt, ebenso der Bildung und der Inneren Sicherheit. Nicht bedacht wurden die Südwestfalen bei der Besetzung von Ministerposten, räumte Voge ein. 

Ob Ministerpräsident Armin Laschet aber aus diesen Reihen wenigstens einen neuen Regierungspräsidenten stellen wird, ließ er offen. Die Region aber hätte mit den Leader-Regionen sichtbare Zeichen gesetzt: „Wir sind kein Appendix des Ruhrgebiets.“ Die Sicherheit spielt auch im Bundestagswahlkampf eine Rolle, wie Christel Voßbeck-Kayser darstellte, denn „Terrorismus kennt keine Grenzen“. Deshalb müssten Sicherheitsmaßnahmen größere Bedeutung zugewiesen werden als Datenschutzgründe. 

Außerdem setzt sich die Politikerin ein für gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Verbesserung der Straßeninfrastruktur und der Versorgung mit schnellem Internet als wichtigem Standortfaktor. Beiden Politikern wurde in der Diskussion mit auf den Weg gegeben, sich für den Abbau von Bürokratie einzusetzen. „Die Abläufe dauern dadurch zu lange und Entscheidungsspielräume werden verhindert“, stellte Unternehmer Tobias Müller dar.

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