Diskussion in Mellen

Feuerwehrgerätehaus soll im Homertpark gebaut werden

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Der Standort für das neue Feuerwehrgerätehaus bewegte am Dienstag die Gemüter.

Mellen - Der Homertpark, in dessen Gestaltung die Mellener „Buschkolonne“ viel Arbeit steckt, soll Standort für das neue Feuerwehrgerätehaus werden. Ortsvorsteher Marco Voge berichtete während der Dorfversammlung am Dienstag über diese im Rathaus getroffene Entscheidung.

Dass ein Neubau erforderlich sei, wurde bereits während des Feuerwehr-Stadtverbandstages von Bürgermeister Hubertus Mühling und Wehrleiter Frank Busche bekannt gegeben. 

Mit der von Voge vorgestellten Lösung waren nicht alle der Mellener einverstanden. „Das ist ein Verlust für unser Dorf“, hieß es. Besonders ärgerte einige, dass sie in den vergangenen Jahren mit Zustimmung der Stadt in die Umgestaltung des Homertplatzes eingebunden worden waren. Stolz waren sie auf das bisher Erreichte, wozu auch die beim Dorfwettbewerb von der Bewertungskommission gelobte Gesamtgestaltung mit Bouleanlage gehörte. Den Vorschlag, ein Grundstück an anderer Stelle, zum Beispiel an der Straße Op dem Plasse oder ein Teil der Landsbergschen Wiese, zu kaufen oder zu pachten, notierte Marco Voge. 

Kein "Applaus für neue Schulden"

Er stellte aber fest: „Es wird keinen Applaus für neue Schulden geben.“ In städtischem Besitz sei dagegen der Homertpark, ebenso der Dorfpark und das Gelände um die Schützenhalle und der Sportplatz. Für den Neubau-Standort, auf dem ein eingeschossiges Gebäude mit Pultdach gebaut werden soll, hätten strategische Gründe den Ausschlag gegeben. Voge nahm die Bedenken ernst: Er versprach, nicht nur mit dem Bürgermeister zu sprechen, sondern diesen auch zu einer außerordentlichen Dorfversammlung einzuladen. 

Dennoch stellte der Ortsvorsteher fest: „Für Mellen und die Feuerwehr ist das ein tolles Signal.“ Es täte ihm zwar leid um die in den Park gesteckte Arbeit, „aber wir müssen den Moment nutzen, dass die Stadt dafür Geld ausgibt.“ Was mit dem bisherigen Standort geschehen solle, sei nicht geklärt. Auch was den Verbleib der auf dem Homertplatz installierten Tische und Spielgeräte angeht, müsse noch eine Lösung gefunden werden. 

150 Dorfkalender für jeweils 5 Euro erhältlich

Ortsvorsteher Voge präsentiert den Mellener Kalender 2018.

Die anderen Tagesordnungspunkte waren schnell abgehakt. So wurde der von Heide Voge gestaltete Dorfkalender 2018 lobend zur Kenntnis genommen. 150 Stück sind gedruckt worden. Der Kalender ist zum Preis von 5 Euro im Landmarkt und auch während des Martinsmarktes am 12. November erhältlich. „Es ist der erste von Mellen für Mellen“, stellte Marco Voge fest. 

Für die kommenden Jahre würden weitere Motive im Dorf gesucht. Auf der Suche nach einem Ersatz für das Kinderkarussell ist das Martinsmarkt-Team. Gut aufgestellt sei dieses, so Otmar Hermanns. Mit vielen Helfern würde die Arbeit gelingen, wozu auch gehöre, die Stände der Anbieter anders zu positionieren, um den Besuchern ein anderes Bild als in den vergangenen Jahren zu bieten. 

Vorschlag: Hinweistafel an Aussichtsplattform

In den Köpfen gereift war zudem der Vorschlag, eine Hinweistafel an der Aussichtsplattform zu gestalten, die den Besuchern Wissenswertes zum Dorf vermittelt. Details sollen im Rahmen der nächsten Dorfversammlung geklärt werden. Ein Lob sprach Marco Voge allen aus, die dazu beigetragen haben, dass Mellen im Rahmen des Dorfwettbewerbes den zweiten Platz belegt. 

Das Preisgeld in Höhe von 900 Euro solle am 17. Oktober in Röhnsahl übergeben werden.

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