Diözesanwallfahrt zur Balver Höhle

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Maria Hedt (2. v. l.) und Anneliese Oberste (2. v. r.) wurden für ihre 25-jährige Tätigkeit im Besuchsdienst ausgezeichnet. Pfarrer Andreas Schulte, die Vorsitzende Elsbeth Ruschepaul und die 2. Vorsitzende Angelika Schulte (l.) bedankten sich. ▪

BALVE ▪ Unter dem Motto „Da berühren sich Himmel und Erde“ organisiert der Diözesanverband für Samstag, 17. September, eine Wallfahrt zur Balver Höhle. Mitorganisator ist die kfd Balve. Den aktuellen Stand der Planungen stellte die Vorsitzende Elsbeth Ruschepaul bei der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend im Katholischen Pfarrheim vor.

„Orte, an denen Frauen spüren, dass Gott ihnen nahe ist, werden aufgesucht“, berichtete sie. Die Wallfahrt wird um 13.30 Uhr an 30 Orten im Dekanat beginnen. Aufgesucht werden sollen in Balve die Stele zum Gedenken an die Opfer der Hexenverbrennungen, der Judenfriedhof und der Garbecker Bahnhof – als Ort der Ankunft, des Abschieds und der Reise.

Von 14 bis 15 Uhr gibt es Informationen zu den Orten, Gebete und Gesang. In der Balver Höhle findet dann um 16.30 Uhr der Abschlussgottesdienst statt, für den sich die Frauen von Affeln bis Platte-Heide auf den Weg machen. Anmelden müssen sich auch die Balverinnen als Organisatorinnen, denn es gibt nur 1 500 Sitzplätze.

400 Frauen gehören derzeit zur Balver Frauengemeinschaft. 19 neue Mitglieder wurden im Pfarrheim begrüßt. Alle Frauen sind zur Wallfahrt nach Werl am 9. Mai, zur Maiandacht am 24. Mai und zum Tagesausflug ins Weserbergland am 6. Juli eingeladen. Weitere Termine werden kurzfristig bekannt gegeben.

„Frauen können viel bewegen“, bedankte sich Hubert Hahn für die 350 Euro-Spende der kfd Balve für die Neu-Errichtung des Schiebergkreuzes. 1934 gebaut, geriet es ab 1939 immer mehr in Vergessenheit, bis Gerold Vogel vor Kurzem den Anstoß gab, das Kreuz wieder aufzustellen. Hahn berichtete, dass sich die Gesamtkosten auf 7 000 Euro belaufen. Auf Spenden – so wie jetzt von der kfd – seien die zehn Privatleute, die sich der Restaurierung angenommen haben, angewiesen.

In der Mitgliederversammlung nutzte Elsbeth Ruschepaul die Gelegenheit, verdiente Frauen zu ehren. So bekam Anneliese Oberste eine Auszeichnung für ihre 25-jährige Tätigkeit im Besuchsdienst. Geehrt und gleichzeitig aus dem Besuchsdienst verabschiedet wurden Toni Albersmeier (36 Jahre) und Maria Heldt (25 Jahre). Ein Dankeschön gab es auch für Maria Hoffmann, die seit 40 Jahren den Singekreis leitet. ▪ JK

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