Digitalisierung: Sparkasse will die Branche treiben

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Bereits jetzt kann man die App „Mobiles Bezahlen“ im Play Store herunterladen.

Balve - Vorreiter sein in Sachen Digitalisierung – dieses Ziel haben sich die Verantwortlichen der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis gesetzt.

Kürzlich stellten sie ihre Innovationen vor. Mike Kernig wirkt zufrieden. Das Vorstands-Mitglied hat es sich in seinem Stuhl in der Sparkassen-Filiale an der Hauptstraße in Balve bequem gemacht. Neben ihm hat René Kümper Platz genommen. Vor dem jungen Mann liegt ein Tablet. „Das ist unser Leiter aus der, ich sag mal, Innovations-Werkstatt“, stellt Kernig seinen Kollegen vor. 

Gemeinsam präsentieren sie die Innovationen beim Thema Digitalisierung. Diese seien wichtig für die gesamte Region. Voraussetzung ist, dass man im Online-Bereich der Sparkasse angemeldet ist. Das könne man entweder selber machen, bei der Bank anrufen oder sich von seinem Berater helfen lassen. „Man muss es nur wollen“, sagt Kernig. 

1. Multibankfähigkeit in der Internet-Filiale

Was erst einmal sperrig klingt, ist eigentlich simpel. Die Kunden haben nun die Möglichkeit, sich auch Konten fremder Sparkassen, Banken und Zahlungsdienste im Banking-Bereich anzeigen zu lassen. Voraussetzungen: „Es handelt sich um ein inländisches kontoführendes Institut, das seinen Nutzern die Fin-TS Schnittstelle zur Verfügung stellt“, heißt es in einer Pressemitteilung. 

Kürzlich präsentierten René Kümper und Vorstands-Mitglied Mike Kernig (von links) die Innovationen der Vereinigten Sparkassen im Märkischen Kreis. Immer wieder betonte Kernig, dass man in Sachen Digitalisierung Vorreiter sein wolle.

2. Echtzeitüberweisungen - Instant Payement

Seit Dienstag ist es für die Kunden möglich, Geldbeträge unverzüglich innerhalb des Euro-Raums zu überweisen. Zehn bis maximal zwanzig Sekunden soll der Vorgang dauern – Kernig: „Da sind wir absoluter Vorreiter in Deutschland und in Europa.“ Bis zu 15 000 Euro lassen sich nun direkt überweisen. „Das schafft neue Möglichkeiten“, betont das Vorstands-Mitglied. Nach Auskunft der Sparkasse spart man so bis zu eineinhalb Geschäftstage. Es gehe auch darum die anderen Banken zu treiben, damit diese „auch auf den Zug aufspringen“. 

3. Mobiles Bezahlen – Mobile Payement

Einfach an der Kasse mit dem Smartphone bezahlen. Und das nur, indem man das Gerät an das Bezahl-Terminal hält. Das soll ab dem 30. Juli möglich sein. Die neuen Funktionen können diejenigen nutzen, die ein Android-Gerät mit NFC-Schittstelle besitzen. Und so geht es: Im Play Store die App „Mobiles Bezahlen“ herunterladen, die Einweisungsschritte befolgen und dann werden einem die eigenen Karten in der App digitalisiert. 

Wer beim Einkaufen nicht mehr EC- oder Kreditkarte herausholen möchte, hält einfach sein Handy an das Einlese-Gerät, vorausgesetzt dieses ist NFC-fähig. Bei Beträgen bis zu 25 Euro funktioniert die Bezahlung ohne Pin-Eingabe, bei höheren Beträgen muss man noch die Nummer eingeben. „Aus Sicherheitsgründen“, erklärt Kümper.

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