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Digitalisierung an Schulen: Balve ist „sehr gut aufgestellt“

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Von: Julius Kolossa

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Die Realschule ist in Sachen Digitalisierung schon gut aufgestellt. Jetzt fließen Förder- und Eigenmittel der Stadt Balve in die drei Grundschulen.
Die Realschule ist in Sachen Digitalisierung schon gut aufgestellt. Jetzt fließen Förder- und Eigenmittel der Stadt Balve in die drei Grundschulen. © Kolossa, Julius

Wer in den Balver Schulen unterrichtet wird, der lernt häufig nicht mehr an der Tafel mit Kreide und Schwamm, sondern mit Unterstützung moderner Technik.

Whiteboards, interaktive Beamer und iPads für Schüler und Lehrer gehören seit einigen Jahren zur Ausstattung der Klassenzimmer.

Nachgelegt wurde mit dem Geldern aus dem Förderprogramm Digitalstrategie Schule NRW, mit dem Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) die digitale Welt weiter in die Bildungslandschaft voranbringen will. „In Balve sind wir sehr gut aufgestellt“, sagte André Flöper, städtischer Fachbereichsleiter für die Schulen, im Gespräch mit der Redaktion. „Wir haben aus diesem Förderprogramm die von uns beantragten 265 000 Euro von der Bezirksregierung Arnsberg für die Anschaffung von weiteren Whiteboards und interaktiven Beamern in den Grundschulen erhalten. Diese drei Schulen in Balve, Beckum und Garbeck sind damit komplett ausgestattet. Außerdem werden weitere iPads angeschafft.“

Stadt muss nur zehn Prozent der Kosten tragen

All diese Investitionen haben ein Gesamtvolumen in Höhe von 295 000 Euro. 265 000 Euro und damit 90 Prozent der Kosten werden bezuschusst. Die Stadt als Schulträger finanziert aus eigener Tasche die restlichen 30 000 Euro. „Ordentlich investiertes Geld“, sagte dazu Flöper. Dass nur die Grundschulen bedacht werden, begründete er damit, dass in den Jahren zuvor die weiterführenden Schulen mit moderner Unterrichtstechnik ausgestattet wurden. Wenn im Juni dann die Hauptschule ausläuft, werden die dort installierten Geräte an die benachbarte Realschule übergeben.

„Unsere Realschule ist mit ihrer digitalen Ausstattung bereits jetzt eine Leuchtturmschule im Märkischen Kreis – für die Schulform Realschule ist dies ein Novum“, so Flöper. Dieser gute Weg solle weiterbeschritten werden mit den Grundschulen. „Hier stehen wir mit den Medienbeauftragten, die uns über erforderliche Neuanschaffungen informieren, im Austausch.“ Mit den jetzt angeschafften iPads für Lehrer und Schüler werde zeitgemäßes Lernen gewährleistet. „Dazu kommt natürlich die regelmäßige Wartung digitalen Geräte dazu“, verweist Flöper auf Folgekosten. Die Stadt Balve weiß um ihre Hausaufgaben. Dazu gehöre, bis 2022 jede Grundschule mit einem Glasfaseranschluss für schnelles Internet zu versorgen. „Unser Ziel ist es, unseren Schulen eine gute technische Versorgung zu gewährleisten“, so Flöper abschließend.

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