Dieter Meding stellt Mammuts in der Sparkasse aus

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Bei der Gestaltung der 19 Mammuts hat sich Dieter Meding auf vielfältige Art und Weise inspirieren lassen und bemalte die Skulpturen unter anderem mit Erde oder beklebte sie mit Kohle. Die Skulpturen sind bis zum 7. Dezember in der Sparkasse zu sehen.

BALVE ▪ Das erste gelbe, über 70 Zentimeter lange Mammut ist seit Dienstag in der Sparkasse Balve zu sehen. Gestaltet wurde dieses Exemplar von Dieter W. Meding, Affelner Mühle. Insgesamt 19 Skulpturen sind in der Ausstellungshalle zu sehen. „Jedes ist ein Unikat“, so Klaus Hundrieser, Kanzlei Hundrieser und Partner, der den Künstler beauftragt hatte, die mittelgroßen Mammuts zu veredeln.

Die ersten waren bereits beim Kanzlei-Event im August zu sehen – nun sollen sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Bei der Gestaltung hat sich Dieter Meding auf vielfältige Art und Weise inspirieren lassen: Blumen, Sternenhimmel, eine Aufnahme der Erde von einem Satelliten, aber auch ein Ensemble. Vier stehen auf einem Tisch, eins mit Kohle beklebt, eins mit Holz, wieder ein anderes wurde mit Erde bemalt. Darauf wurden Höhlenzeichnungen eingefügt. Meding: „Auf eins habe ich 40 ausgestorbene Tierarten in lateinischer Sprache geschrieben.“

Beeindruckt zeigten sich auch Anton Lübke, Regionaldirektor der Sparkasse, und Stephanie Kißmer, Stadtmarketing: „Bemerkenswerte Darstellungen.“ Für eine hatte der Affelner zwei Mammuts auseinander geschnitten und als tanzendes Paar in blauer Badehose und rotem Bikini wieder zusammen gefügt. Andere wurden mit Lampen auf der Oberseite versehen; eins scheint eingefroren zu sein. Etwas sprachlos waren alle, als Jana Meding ihrem Mann das längste Mammut brachte, das an einen Bassett oder Dackel erinnert. „Ich habe es auseinander gesägt und verlängert“, beschrieb Dieter Meding treffend seine Inspiration. Dann wurde das Gesamtkunstwerk gelb angestrichen – fertig.

Klaus Hundrieser: „Wir erhoffen uns von dieser Ausstellung eine Multiplikatorenwirkung für Balve. Die Sparkasse soll für die Mammuts die erste Station einer Wanderausstellung sein.“ Noch bis zum 7. Dezember sind sie hier zu sehen, dann könnten sie auch im näheren oder weiteren Umkreis ausgestellt werden: „Sie sollen von sich aus überzeugen, und andere auf sich aufmerksam machen.“ Gerne nehmen seine Kanzlei, die Sparkasse oder Stadtmarketing entsprechende Anfragen entgegen.

Und wer einem Mammut bei sich ein neues Zuhause geben möchte, für den stellen die Mitarbeiter der Sparkasse gerne den Kontakt zum Künstler her.

Von Julius Kolossa

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