Leader-Region: „Die Chemie stimmt“

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Zahlreiche Bürger aus Balve hatten sich nach Neuenrade aufgemacht, um an der zweiten Leader-Konferenz teilzunehmen.

Balve -  Jetzt schon gewonnen hätten Balve, Neuenrade, Arnsberg und Sundern, die sich gemeinsam auf den Weg zur Leader-Region machen. Das Fazit zog Balves Bürgermeister Hubertus Mühling am Rande der zweiten Leader-Konferenz.

Die Gemeinschaft und damit das Verständnis füreinander wachse durch den Bewerbungsprozess. Den bisherigen Verlauf seit September dieses Jahres beschrieb Mühling so: „Die Chemie zwischen den Kommunen stimmt.“ Deutlich sei die Lust auf Zusammenarbeit, strategisch gutes Handeln und das Bewusstsein für Mehrwert.

Die Hönnestadt – vertreten durch die Ortsvorsteher aus Eisborn und Langenholthausen, den Ortssprecher Mellen sowie interessierten Bürgern – war im Neuenrader Kaisergarten ebenso zahlreich vertreten, wie bei der ersten Leader-Konferenz in der Neheimer Realschule (wir berichteten). Mühling freute sich über das damit gezeigte Interesse.

Er selbst war eingebunden in die Moderation der zweiten Konferenz. Sein Themengebiet war „offen sein“. Ein weiterer Balver, Sven Rothauge vom Fachbereich Bauamt, Umweltschutz, Stadtentwicklung, leitete die Diskussion zum Thema „bekannt sein.“ Dort sowie bei fünf weiteren Handlungsfeldern tauschten sich die Teilnehmer über die in Neheim gemachten Ergebnisse aus. Die in Neuenrade vertieften Themenfelder wurden letztlich gewertet.

Im November und Dezember werden die Ausschüsse und Räte der vier Städte über das vom begleitenden Planungsbüro erstellte Konzept beraten und abstimmen. Die Bewerbung als Leader-Region soll im Januar fertig gestellt werden.

Von Julius Kolossa

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