Balver Unternehmen weiterhin gut aufgestellt

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Die Finanzexperten Mike Kernig (links) und Ralf Neumann prognostizieren den Balver Firmen eine gute Zukunft.

Werdohl - „Der Mittelstand ist so robust wie eh und je“, diagnostizierten Mike Kernig, Vorstandsmitglied der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis, und Ralf Neumann, Leiter der Firmenkunden, am Montag im Rahmen des Gesprächs „Diagnose Mittelstand“.

Die Balver Unternehmen seien weiterhin gut aufgestellt, hätten sie doch ihre Eigenkapitalausstattung minimal von 39 Prozent in 2017 auf 39,1 Prozent in 2018 gesteigert. Die Eigenkapitalrendite sei mit 14,7 Prozent auf einem historisch hohen Niveau gleich geblieben. 

Damit, so Kernig, sei die Region allen Herausforderung gewachsen, die sich aus Abhängigkeiten von Handelskriegen wie dem Brexit, langsam steigenden Energie- und Rohstoffpreisen und eventuellen Auswirkungen der Verschuldungen von Unternehmen und Privatleuten in Südeuropa ergeben könnten. 

Konservatives Denken als Plus

Der Finanzexperte sieht all dies begründet in dem konservativen Denken der Unternehmer: „Sie stellen ihre Firmen langfristig auf und übernehmen Verantwortung für ihre Mitarbeiter.“ Die Gewinne würden dem Eigenkapital zugewiesen, es werde sinnvoll in Produktion, Abläufe und Arbeitsplätze investiert. 

Dauerthema bleibt der Fachkräftemangel. Noch immer seien keine Antworten auf dieses Problem gefunden worden. Und auch bei dieser „Diagnose Mittelstand“ gab es zwei weitere Kritikpunkte, die bei der deutschlandweiten Befragung wie im vergangenen Jahr schon einmal eine Rolle spielten: Die enorme Regulierungswut – speziell das veränderte Datenschutzgesetz – verschlechtere die Wettbewerbsfähigkeit, und auch das zu komplizierte Steuersystem sorge für Probleme

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