EU-Wasserrahmenrichtlinie

Deshalb suchen Experten nach Leben in der Hönne

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Daniel Nagelmeier sucht im Rahmen der Gewässeruntersuchung der Hönne nach Lebewesen.

Balve -  Auf die Suche nach kleinen Lebewesen in der Hönne machten sich am Donnerstag Biologisch-Technische Assistenten des Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz (Lanuv). Daniel Nagelmeier und Reinhold Ludwig mussten bei Klusenstein und auch an der Alten Mühle nicht lange suchen, bis sie fündig wurden.

„Hier leben Egel, Köcherfliegenlarven und auch Schnecken“, stellte Daniel Nagelmeier einige der Wasserbewohner vor. „Alle drei Jahre finden solche Untersuchungen statt“, erklärte Nagelmeier, dass die Entwicklung der Hönne mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt genau dokumentiert wird.

Die in dem Fluss an verschiedenen Abschnitten gefunden Arten werden genau notiert. Grundlage ist die im Jahr 2000 von der Europäischen Union beschlossene EU-Wasserrahmenrichtlinie. Diese soll den rechtlichen Rahmen für die Wasserpolitik der EU vereinheitlichen und bezweckt, deren entsprechende Politik stärker auf eine nachhaltige und umweltverträgliche Wassernutzung auszurichten.

Nagelmeier schrubbt derweil mit einer Bürste das Moos von einem Stein ab, den er aus der Hönne geholt hat, um ihn auf Lebensformen zu untersuchen. Diese werden vor Ort zunächst vorbestimmt, dann im Labor genauer unter die Lupe genommen.

In Sommer kommen die Biologisch-Technischen Assistenten des Lanuv bereits erneut nach Balve. Dann sollen in und an der Hönne das Vorkommen an Wasserpflanzen, Moosen und Algen wie Wasserhahnenfuß, Laichkraut, Teichrose, Quellmoos, Tausendblatt und Armleuchteralge analysiert werden.

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