Denkmalgeschützte Eiche in Langenholthausen muss nicht gefällt werden

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Die Eiche in Langenholthausen muss vorerst nicht gefällt werden.

Langenholthausen - Die als Naturdenkmal geschützte Eiche südlich der Schützenhalle in Langenholthausen muss trotz der entstandenen Schäden durch einen Brand in der Silvesternacht nicht gefällt werden.

Dies ist das Ergebnis eines Gutachtens, das die Untere Naturschutzbehörde des Märkischen Kreises in Auftrag gegeben hatte. Entstanden ist der Brand wohl durch Feuerwekrskörper. 

„Durch den Brand wurden alten Wunden im Stammbereich erheblich vergrößert“, schildert Matthias Hattwig, Sachgebietsleiter Naturschutz und Landschaftspflege des Märkischen Kreises, das Problem. Durch das Einschreiten der Feuerwehr, die den Baum durch große Mengen Löschwasser gekühlt hatte, konnte eine noch größere Schädigung verhindert werden. Das bei den Löscharbeiten verwendete Schaummittel stellt nach Angaben des Gutachters keine Beeinträchtigung für die Eiche dar. Er geht derzeit davon aus, dass die verbleibenden intakten gesunden Holzbereiche ausreichen, den Baum noch längerfristig erhalten zu können. 

Vorschädigung durch Pilzbefall

Der Baum wies auch schon vor dem Brand eine Vorschädigung durch Pilzbefall auf. Der Pilz kann langfristig zu einer Zersetzung des gesunden Holzes führen. Inwieweit das Feuer den Pilzbefall eingedämmt hat, ist noch nicht sicher. „In jedem Fall muss hier die weitere Entwicklung beobachtet werden“, teilt der Kreis mit. 

Die Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde würden die Eiche auch zukünftig regelmäßig kontrollieren, um bei Bedarf geeignete Maßnahmen zu veranlassen. Das Ziel sei dabei eine möglichst lange Erhaltung dieses „landschaftsprägenden und bei den Bürgern beliebten Baumes“.

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