1. come-on.de
  2. Lennetal
  3. Balve

Denkanstöße für ein besseres Leben in der Zukunft

Erstellt:

Von: Julius Kolossa

Kommentare

Wie man das zukünftige Leben im Hönnetal gestalten könnte diskutierten die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt nach den verschiedenen Vorträgen.
Wie man das zukünftige Leben im Hönnetal gestalten könnte diskutierten die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt nach den verschiedenen Vorträgen. © Julius Kolossa

 „Wie wollen wir in Zukunft leben?“, dieser Frage stellten sich am Samstag in der Sokola.de etwa 50 Teilnehmer der „Zukunftswerkstatt Hönnetal“.

Langenholthausen ‒ Sabine Biehs-Romann vom veranstaltenden Verein „Hönnetal im Wandel“ hatte sich des Mammutprojekts angenommen, Vorträge zu organisieren sowie ein sich daran schließendes Zukunfts-Cafè. Dort wurde diskutiert über das, was die vier Referenten an Denkanstößen in den dafür veranschlagten 30-minütigen Vorträgen mit auf den Weg gegeben hatten.

„Das Projekt der solidarischen Landwirtschaft auf dem Tiggeshof ist interessant“, sagte Antje Kastens. Die evangelische Pfarrerin war als Privatperson angetan davon, wie der Tiggeshof in Ainkhausen bei Arnsberg von der Familie Tigges bewirtschaftet wird. Ulla Tigges stellte dieses auf Nachhaltigkeit angelegte Konzept vor. „Das wäre auch für unsere Jugendlichen unserer Gemeinde ein Thema“, so Kastens.

Michael Rode, der Verwandtschaft in Balve hat, hatte aus Ahaus die weiteste Anreise. Ihn reizte bei diesem Vortragsnachmittag das Projekt regenerative Energien aus Sonne und Wind. „Bei uns in Ahaus war der Aufwand für die Anmeldung eines Balkonkraftwerks immens“, stellte er dar. „Aber nachdem ich alle Hürden überwunden hatte, kann ich mit dem Strom aus diesem Kraftwerk die Grundversorgung meines Stroms sichern.“ Für wen diese Art und Weise der Energiegewinnung geeignet ist, darüber berichtete in Langenholthausen Matthias Kynast. „Die Rahmenbedingungen müssen stimmen“, betonte dieser.

Was derweil in der Klimakommune Saerbeck, einer Gemeinde im nördlichen Münsterland, umgesetzt wird, darüber referierte Projektleiter Guido Wallraven. Er stellte Beispiele für Nachhaltigkeit wie ein Nahwärmenetz oder auch Wasserstoff als Energie der Zukunft vor.

Und der Beckumer Egbert Lenze wies in seinen Vorträgen auf Einkochen und Vorratshaltung hin. Mit diesem Thema ist er seit 2016 in einem Forum in den sozialen Medien vertreten, und hat nach eigenen Angaben bereits etwa 170 000 Follower.

All dies kam bei der Diskussion mit Teilnehmern und Referenten auf den Tisch. Sabine Biehs-Romann: „In den Gesprächen wird sich zeigen, was konkret vor Ort umgesetzt werden kann.“ Dafür seien immerhin 50 Multiplikatoren gewonnen worden.

Auch interessant

Kommentare