Kontaktpersonen werden getestet

Corona-Fälle an Realschule: Klassen werden nicht komplett unter Quarantäne gestellt

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Die städtische Realschule in Balve.

Balve – Die Folgen des Corona-Ausbruchs an der Balver Realschule werden immer deutlicher spürbar.

Weil drei Schüler mit Wohnsitz in Neuenrade erkrankt sind, werden fast täglich Mitschüler aus Balve und Neuenrade als potenzielle Kontaktpersonen getestet. Zwei waren es am Freitag, sieben am Montag. 

„Wir haben diese Tests als Vorsichtsmaßnahme veranlasst“, teilte die Pressesprecherin des Märkischen Kreises, Ursula Erkens, auf Anfrage mit. Seien die Ergebnisse negativ, könnten die Kinder wieder in die Schule. Die negativen Ergebnisse der sieben Schüler von Montag lagen am Dienstagabend vor. Die Kinder können ab Mittwoch wieder am Unterricht teilnehmen. 

Coronavirus in Balve: Viele Kontaktpersonen kommen aus Neuenrade

Dass die Zahl der Kontaktpersonen in Balve mit elf (Stand: Dienstag) relativ gering ist, begründete die Pressesprecherin damit, dass die weiteren Kontaktpersonen überwiegend aus Neuenrade kämen und entsprechend auch dort registriert würden. „Kontaktpersonen kommen nicht immer aus dem Schulumfeld“, erklärte Erkens, dass auch im weiteren Umfeld der an Corona erkrankten Schüler getestet werde. 

Welcher Jahrgang und welche Klasse oder Klassen an der Balver Realschulen von den Corona-Fällen betroffen sind, dazu machte Erkens auch Nachfrage erneut keine Angaben. Nach Informationen der Redaktion soll es sich um Schüler des Jahrgangs acht handeln. 

Schüler tragen weiterhin Masken

Dafür wies Erkens darauf hin, dass keine kompletten Klassen unter Quarantäne gestellt würden. Grund dafür sei, dass an der Realschule nach wie vor Masken getragen werden, Abstand gehalten und ausreichend gelüftet werde. „Aufgrund des Sitzplans müssen nur bestimmte Schüler aus dem Unterricht genommen werden.“ 

Zum Ablauf der Kommunikation zwischen Schule und betroffenen Elternhäusern sagte sie: „Die Schulleitung übernimmt die Aufgabe, die Eltern zu informieren. Entsprechendes Informationsmaterial und Elternbriefe werden vom Märkischen Kreis zur Verfügung gestellt.“ Denn: „Zurzeit sind neun Schulen im Märkischen Kreis von Corona betroffen. Diese Kommunikation kann der Märkische Kreis nicht in jedem Fall übernehmen.“

Mehr zum Coronavirus und den Auswirkungen auf die Region lesen Sie hier im MK-Liveticker.

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