Nach Corona-Infektion

Corona: Schützenbruderschaft trauert um ihren Vorsitzenden (54)

Hubertus Schulte, Vorsitzender der Schützenbruderschaft Heilige Drei Könige Garbeck, starb mit 54 Jahren an den Folgen einer Covid-19-Infektion.
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Hubertus Schulte, Vorsitzender der Schützenbruderschaft Heilige Drei Könige Garbeck, starb mit 54 Jahren an den Folgen einer Covid-19-Infektion.

Er wurde nur 54 Jahre alt. Hubertus Schulte, der Vorsitzende der Schützenbruderschaft Heilige Drei König Garbeck, ist infolge einer Corona-Infektion gestorben. Der Schock sitzt tief, in seiner Familie sowieso, aber auch im Verein und im ganzen Dorf.

Garbeck/Leveringhausen – Hubertus Schulte, der Vorsitzende der Schützenbruderschaft Heilige Drei Könige Garbeck, ist am Donnerstagabend an den Folgen einer Corona-Erkrankung verstorben. Nur 54 Jahre alt ist der Familienvater und Inhaber des Cafés „Schultenhof“ in Leveringhausen geworden.

„Ganz Garbeck ist geschockt“, sagte Ortsvorsteher Christoph Haarmann über die Nachricht vom Tod Schultes. „Unsere Dorfgemeinschaft verliert einen guten Menschen und einen Ruhepol.“ Denn Hubertus Schulte habe nichts aus der Ruhe bringen können, wenn er für das Dorf mit anpackte. „Es ist nicht zu begreifen, dass Hubertus plötzlich nicht mehr unter ist“, war Haarmann fassungslos. Als er die Nachricht erhalten habe, sei er erst einmal eine ganz Zeit lang sprachlos gewesen.

Ein ganz schwerer Schlag für unser Dorf, denn wir haben einen lieben und guten Menschen verloren.

Manfred Schwermann, Oberst der Schützenbruderschaft Heilige Drei Könige Garbeck

„Der Schock sitzt ganz tief“, fasste Manfred Schwermann, langjähriger Freund von Hubertus Schulte und als Oberst dessen Kamerad bei der Schützenbruderschaft zusammen. „Sein Tod hinterlässt eine große Lücke.“ Die fast abgeschlossene Hallenrenovierung, die Hubertus Schulte noch abnehmen wollte, werde nun zur Nebensache. „Ein ganz schwerer Schlag für unser Dorf, denn wir haben einen lieben und guten Menschen verloren“, sagte Schwermann.

Seit Jahrzehnten Schützenbruder

Hubertus Schulte trat wie viele junge Männer seiner Generation als Jugendlicher in die Schützenbruderschaft ein, wurde 1997 ins Offizierskorps aufgenommen, leistete zunächst Dienst an der Fahne, danach als Königsoffizier und zuletzt als Vertreter des Hauptmanns. Vor fünf Jahren wurde er zum Vorsitzenden gewählt. Im Ortsausschuss von Garbeck war er als stellvertretender Vorsitzender aktiv und vertrat dort die Interessen der Schützenbruderschaft.

Großes Engagement für die Bruderschaft

Während seiner Amtszeit kam vor eineinhalb Jahren die Gründung der Jungschützenabteilung zustande; außerdem bleiben der Bau und die Einweihung der neuen Vogelstange vor einem Jahr und die in diesem Jahr begonnene Renovierung der Schützenhalle als Meilensteine in seiner Amtszeit in Erinnerung.

Aber auch schon früher war Hubertus Schulte sehr aktiv für seine Schützenbruderschaft tätig, so beim Kreisschützenfest 2008, bei der Renovierung des Hallendachs und bei der Ausrichtung des alljährlichen Schützenfestes. Schützenkönig wurde er 2002, seine Ehefrau Birgit war seine Schützenkönigin. „Wir haben einen guten Mann verloren“, sagte Martin Vielhaber, der als 2. Vorsitzender nun alle Amtsgeschäfte übernimmt.

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