Kapazitäten werden ausgeweitet

Corona-Schnelltestzentrum: 60 Besucher am ersten Tag

Daniela und Volker Gluske ließen sich am Eröffnungstag im Testzentrum am Krumpaul testen. Sie lobten die gute Organisation sowie das kompetente und hilfsbereite Personal.
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Daniela und Volker Gluske ließen sich am Eröffnungstag im Testzentrum am Krumpaul testen. Sie lobten die gute Organisation sowie das kompetente und hilfsbereite Personal.

Insgesamt 60 Tests wurden am Dienstag zum Start des Corona-Schnelltestzentrums der Stadt im Hauptschulgebäude am Krumpaul vom Team der ehrenamtlichen Helfer unter der Leitung von Bernd Krämer vom deutschen Roten Kreuz vorgenommen.

„Darunter war auch unser Bürgermeister Hubertus Mühling“, wies Krämer auf prominenten Besuch hin. Ansonsten wollte sich Krämer zum Verlauf des ersten Testtages aber nicht äußern: „Aus medizinischen Gründen darf ich keine Aussage zu den Testergebnissen machen.“ Mehr Auskünfte machte Krämer über den Ablauf, der im Verlauf des Tages immer weiter optimiert worden sei. „Auch das Handling mit dem Computer beim Erfassen bekamen wir schnell in den Griff.“

Schon am Dienstag stand aber aufgrund des schnellen Testablaufs von der Registrierung bis zum Nasenabstrich fest: „Wir erhöhen die wöchentlichen Testkapazitäten von bislang 192 auf 250.“ Für diese Woche waren bis Dienstagmittag etwa 140 Testanmeldungen eingegangen, so dass noch freie Kapazitäten bis Freitag genutzt werden können. Die ersten Tests werden zu Beginn eines jedes Testtages jeweils an dem Mitarbeiterteam vorgenommen, um so möglichst auszuschließend, dass eine Covid-19-Infektion von einem der Ehrenamtler auf Besucher des Testzentrums übertragen wird.

Termine müssen online vereinbart werden

Dorthin kommt nur, wer zuvor online einen Termin vereinbart hat. Möglich ist dies über die Homepage der Stadt (www.balve.de) und über die Balver App. Testzentrumsleiter Bernd Krämer appelliert daran, den vorgeschriebenen Weg ab dem Sportplatz zu nutzen, und nicht über den Schulhof zu gehen.

„Gut organisiert, freundlich, kompetent und hilfsbereit“, bescheinigten Volker und Daniela Gluske dem Team im Corona-Testzentrum am Krumpaul. Das Ehepaar aus Balve ließ sich am Dienstag auf das Corona-Virus testen, um Gewissheit zu haben: „Wir wollen unsere Enkelkinder wiedersehen, und vor allem schnell das Ergebnis wissen.“ Die Gluskes berichteten von einem reibungslosen Testverlauf, „und das ohne Geschiebe und Gedränge“. Zur eigenen Sicherheit hätten sie sich vor einigen Wochen einem PCR-Test beim Hausarzt unterzogen. „Negativ“, freuten sie sich. Das Ergebnis aus dem Schnelltestzentrum landete rund 15 Minuten nach dem Abstrich per E-Mail auf dem Laptop des Ehepaares. „Wir sind zuversichtlich auch jetzt ein negatives Ergebnis zu haben“, machten sie sich auf den Weg nach Hause. Und: „Für nächste Woche haben wir uns bereits einen Termin gesichert.“

Aufenthalt dauert nur zehn Minuten

Testen ließ sich am Dienstag auch Josef Falkenbach. „Das Angebot nutze ich gerne, weil mein Arbeitgeber keine Tests durchführen lässt.“ Er sei viel mit dem Lastwagen unterwegs, so dass er mit diesem Corona-Test einen Beitrag zu seiner Sicherheit und der der Personen, mit der er bei seinen Touren in Kontakt kommt, leisten wollte. „Der Ablauf im Testzentrum war sehr gut“, lobte er. Etwa zehn Minuten dauerte der Aufenthalt, wobei der Nasenabstrich nicht so unangenehm gewesen sei, wie gedacht.

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