Mühling mit Entwicklung unzufrieden

Corona-Lage in Balve: Bürgermeister mit Appell an die Bevölkerung

Bürgermeister Hubertus Mühling fordert die Balver auf, die Corona-Regeln weiter einzuhalten.
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Bürgermeister Hubertus Mühling (CDU) fordert die Balver auf, die Corona-Regeln weiter einzuhalten.

Bürgermeister Hubertus Mühling (CDU) ist gar nicht zufrieden mit der Corona-Entwicklung in Balve. Dies betonte er im Gespräch mit der Redaktion. Seit mehreren Wochen werden praktisch täglich neue Infektionen registriert.

Am Montag kamen laut Märkischem Kreis acht neue labortechnisch bestätigte Corona-Fälle hinzu.

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt damit bei knapp 170, aktuell gibt es 50 Infizierte, die sich ebenso wie 32 Kontaktpersonen in Quarantäne befinden. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind drei Balver mit Covid-19 gestorben, 288 haben die Erkrankung überstanden.

Mühling: „Es gibt keine Hotspots“

„Die weiterhin hohe Inzidenz ist auf das allgemeine Infektionsgeschehen zurückzuführen“, sagte Mühling. „Es gibt keine Hotspots in der Flüchtlingsunterkunft in der Helle, aber auch nicht in den Kindergärten oder in den Schulen.“ In der Flüchtlingsunterkunft gab es Ende April einen neuerlichen Corona-Ausbruch mit mehreren Infizierten, seit Beginn der Pandemie musste die Einrichtung deshalb zum dritten Mal komplett unter Quarantäne gestellt werden.

Mühling sieht aufgrund des diffusen Infektionsgeschehens jeden Balver in der Pflicht, sich weiterhin an Abstands- und Hygienevorschriften zu halten, und dabei auch nach einem Jahr nicht müde zu werden. „Corona gibt es auch im privaten Bereich. Hier muss jeder seinen Beitrag dazu leisten, dass weder er sich ansteckt, noch andere nicht angesteckt werden.“

Bürgermeister blickt mit Sorge in die Zukunft

Denn bei den teils infektiöseren Virusmutanten gelte es besondere Vorsicht walten zu lassen: „Schließlich zeigt sich, dass die dritte Welle krasser verläuft als die beiden zurückliegenden.“ Trotz der zuletzt kreisweit sinkenden Zahlen, so liegt die Inzidenz seit Wochenbeginn zumindest wieder unter der 200er-Marke, blickt Hubertus Mühling deshalb mit Sorge in die Zukunft: „Jeder ist selbst in der Pflicht, die geltenden Regeln einzuhalten, um sich und andere zu schützen.“

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