Minus von 1,3 Millionen Euro erwartet

Corona belastet den städtischen Haushalt

Auch die Stadt Balve hat mit den finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen.
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Auch die Stadt Balve hat mit den finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen.

Die Corona-Pandemie hat auch deutliche Auswirkungen auf den städtischen Haushalt, wie in der ersten Ratssitzung der neuen Legislaturperiode deutlich wurde, die am Mittwochabend in der Beckumer Schützenhalle stattfand.

60 000 Euro zusätzlich für Homeoffice-Möglichkeiten, Schutzmasken, Spuckschutzwände und Laptops musste die Stadt bislang ausgeben. „Sonst sind wir im grünen Bereich“, sagte Kämmerer Hans-Jürgen Karthaus zu den Aufwendungen, die in diesem Jahr mehr werden mussten.

Kosten verursachten auch der Umbau von Haus Mines, der Bau der Rampenanlage am Arme-Sünder-Gässchen und Investitionen in die Schulen mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 1,56 Millionen Euro. Zahlen für Planansätze zum Haushalt 2021 konnte Karthaus noch nicht bekannt geben, weil die Kreisumlage erst Mitte dieses Monats mitgeteilt werde. Zudem müssten die vom Land NRW bisher veröffentlichten Daten noch an die zweite Corona-Welle angepasst werden.

Balve kreisweit die Nummer eins

Die „hauseigenen“ Zahlen allerdings gehen von Mindereinnahmen in Höhe von etwa 1,3 Millionen Euro aus: minus 800 000 Euro Gewerbesteuer und minus 480 000 Euro am Gemeindeanteil der Einkommenssteuer schlagen zu Buche. „Unser Hauptgebot ist es, für Personalkosten und Sachleistungen liquide zu bleiben“, betonte Hans-Jürgen Karthaus. „Und das sind wir mit 2,1 Millionen Euro im Kassenbestand.“

Eine weitere gute Nachricht hielt er bereit, als er darauf hinwies, dass Balve im interkommunalen Haushaltsvergleich der vergangenen zehn Jahren in NRW mit der Note 1,8 nicht nur im Landesvergleich gut abgeschnitten habe, sondern damit zugleich beste Kommune im Märkischen Kreis sei. Dazu sagte Bürgermeister Hubertus Mühling: „Ein Beleg für unsere gute Arbeit.“

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