Containerstandort in Garbeck wird verlegt

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Kein schönes Bild gibt derzeit die Fläche rund um die Grüncontainer in Garbeck ab.

Balve - Es kommt Bewegung in die Debatte um den Standort der Grüncontainer im Gewerbegebiet Braukessiepen – diesmal aber nicht in Form von Müll-Touristen oder Vandalen, wie bisher geschehen.

„Wir kriegen das Problem nicht in den Griff“, sagte Bürgermeister Hubertus Mühling am Dienstag im Ausschuss für Umwelt, Planung und Bau. Nach jeder Leerung der Container und Reinigung des Umfelds sei einen Tag später alles wieder vermüllt. 

„Es gibt dort keine Kontrolle“, stellte Mühling dar, dass sich niemand in der Pflicht sehe, einzugreifen. Auch das Argument, dass die Container nur von Einheimischen genutzt werden dürfen, ziehe nicht immer: „Jemand mit HSK-Kennzeichen könnte auch ein Verwandter eines Anwohners sein, der Grünabfall für diesen entsorgt“, sagte Mühling und betonte dabei besonders das Wort „könnte“. 

Missstand seit 2016 öffentlich bekannt

All das weiß auch Garbecks Ortsvorsteher Christoph Haarmann, der sich mit der Bitte, für die Container einen neuen Standort zu suchen, bereits 2016 an die Öffentlichkeit gewandt hatte. 

Auch ihm ist der Zustand im Gewerbegebiet ein Dorn im Auge. „Das geht gar nicht“, machte er seiner Empörung darüber sowohl auf den Seniorentagen, als auch den Patronatsfesten Luft. 

Unsere Zeitung war am Mittwoch vor Ort, um sich selbst ein Bild zu machen und stellte dabei fest: Haarmann und Mühling haben nicht übertrieben: die Container sind bis über den Rand gefüllt, daneben wurde das Schnittgrün in Säcken oder lose abgeladen. 

P+R-Platz am Bahnhof als Alternative 

Jetzt aber sei ein Alternativstandort gefunden worden, sagte Mühling in der Sitzung. Der Grünstreifen neben dem P+R-Platz am Bahnhof erscheine geeignet, und sei schon mit dem Ortsvorsteher abgesprochen. Die Umsetzung der Container soll demnächst erfolgen.

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