Containerstandort in Garbeck bleibt Aufregerthema

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Der Containerstandort in Garbeck wird gerne als wilde Müllkippe genutzt.

Garbeck – An gedeckte Tische konnten sich am Sonntag 120 Senioren aus Garbeck setzen. Für sie veranstaltete die Schützenbruderschaft Heilige Drei Könige nämlich wieder einen Seniorennachmittag in der Schützenhalle.

Seit mittlerweile sieben Jahren richten die Schützen diese Veranstaltung für alle Dorfbewohner ab 70 Jahren aus. Auch die übrigen Vereine aus Garbeck beteiligen sich, stellen Kuchen, Torten und Schnittchen zur Verfügung. Der Vorsitzende der Garbecker Schützen, Hubertus Schulte, übernahm die Begrüßung und Moderation. Zu seiner Aufgabe gehörte es damit auch, die Auftritte der Kleinsten aus Garbeck anzusagen. 

Die Mädchen und Jungen aus dem Familienzentrum und der Kindertageseinrichtung KinderReich unterhielten mit Liedern und Tänzen. Die Egerländerbesetzung mit Gesang des Musikvereins Amicitia Garbeck gestaltete den Rest des Nachmittags. 

Zustand weiterhin „katastrophal“

Für Gesprächsstoff sorgte Ortsvorsteher Christoph Haarmann mit Informationen über den Containerstandort für Grünabfall, Glas und Papier im Gewerbegebiet, der gerne auch als wilde Müllkippe genutzt wird. „Der Zustand ist immer noch katastrophal“, fand er klare Worte. Der gewünschte neue Standort habe sich nach Rücksprachen nicht realisieren lassen, sodass man weiterhin auf der Suche nach einem neuen Standort sei. 

Ebenso dringend würden Bauplätze benötigt. Viele junge Familie seien in Garbeck nach solchen auf der Suche: „Aber es gibt keine.“ Der Ortsvorsteher wandte sich deshalb an die anwesenden Senioren, sich in dieser Sache umzuhören. 

„Donnerstag auf‘m Dorf“: Termin steht fest

Fest steht der Termin „Donnerstag auf‘m Dorf“ am 30. Januar 2020, mit dem in Garbeck die Auftaktveranstaltung für alle Balver Ortsteile im Heimatjahr 2020 stattfindet. 

Die Garbecker Dorfmitte wird umgestaltet.

Nicht fehlen durfte in Haarmanns Ausführungen das Thema Umgestaltung der Dorfmitte. „Für mich ist diese kein Politikum, für mich ist die Umgestaltung und alles andere, was unser Dorf Garbeck angeht, eine Herzensangelegenheit.“ Er wies darauf hin, dass derzeit auf eine Genehmigung des bei der Bezirksregierung Arnsberg eingereichten städtischen Förderantrags gewartet werde. Sobald dies erfolgt sei, werde ein Bürgertreffen vor Ort an der Märkischen Straße durchgeführt. Dann sollen die Planungen im Detail vorgestellt werden. 

Tempo-30-Zone geplant

Als Hauptverkehrsführung sei die Richtung „Im Brauke“ vorgesehen. Zudem werde es im Bereich der umgestalteten Fläche keine Einbahnstraße geben, allerdings soll eine Tempo-30-Zone eingerichtet werden. Die geplante Öffnung des Garbachs soll in Richtung Kons, Schmoll und Neuhaus erfolgen, dafür die Parkplätze hinter dem Bach wegfallen.

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