Container in Garbeck bleiben ein Problem

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Der Containerstandort in Garbeck ist immer wieder in der Diskussion. Zu einer Verlegung ist es bislang allerdings nicht gekommen.

Garbeck - Die Garbecker regen sich auf über das, was über Nacht an den Containern für Grünabfall, Flaschen und Papier abgelegt wird.

Ein Sofa, Matratzen, Korbstühle und sogar ein Kühlschrank waren manchen Zeitgenossen nicht zu schwer, um sie dieses Mal an dieser Stelle zu entsorgten. 

Seit mehr als zehn Jahren gibt es diesen Standort im Gewerbegebiet, der häufig zur wilden Müllkippe wird und deshalb immer wieder verlegt werden sollte. Aber selbst der vor einem Jahr geplante Umzug der Container an den Bahnhof wurde letztendlich nicht realisiert. Dabei hatte Ortsvorsteher Christoph Haarmann beim Patronatsfest im Januar versprochen, eine schnelle Lösung finden zu wollen. 

Weiter warten auf schnelle Lösung

Auf diese Lösung warten die Garbecker allerdings noch. „Das ist eine bodenlose Sauerei“, schimpfte Haarmann stattdessen, als er von unserer Redaktion auf den Zustand der Containerstelle angesprochen wurde. „Eine Überwachungskamera ist aus rechtlichen Gründen leider nicht möglich.“ Diese wilde Müllkippe sei ein Schandfleck für Garbeck. „Ich versuche, mit Bürgermeister Hubertus Mühling endlich eine Lösung zu finden“, kündigte der Ortsvorsteher erneut an. 

Immer wieder hat Christoph Haarmann in der Vergangenheit bei Veranstaltungen an die Garbecker appelliert, diejenigen, die ihren Hausmüll an den Containern entsorgen, zu melden. Passiert ist bisher nichts. 

Kosten von bis zu 20.000 Euro

Aus dem Rathaus sagte dazu Kämmerer Hans-Jürgen Karthaus: „Es gibt immer noch Zeitgenossen, die ohne Rücksicht ihren Müll abladen. Dabei müssen sie nur eine Sperrmüllkarte ausfüllen, dann holt die Firma Lobbe den Sperrmüll kostenlos ab.“ Allerdings sei nicht auszuschließen, dass Auswärtige hier ihren Müll entsorgen. Besonders das Garbecker Gewerbegebiet sei dazu hervorragend geeignet, weil es besonders an den Wochenenden unbeaufsichtigt sei. „Wir haben hier immer wieder Probleme“, bestätigte er. 

Werden diese bekannt, fahren die Bauhof-Mitarbeiter raus und holen den Müll ab – für die Sauberhaltung aller 34 Standorte für Glas-, Papier- und Grünabfall-Container im Stadtgebiet gibt die Stadt jährlich rund 20 000 Euro aus. „Dieses Geld bezahlt dann die Allgemeinheit über die Kosten für Abfallsammlung und -entsorgung“, rechnete der Kämmerer vor. „Diese Summe fließt in die jährliche Kalkulation mit ein, könnte durchaus auch niedriger sein.“ 

In Garbeck jedenfalls werde an einer Lösung gearbeitet, die nach der Übereinkunft mit einem Eigentümer demnächst auch öffentlich gemacht werde.

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