„Abenteuer in Ballova“

Comic mit Balver Originalen

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Der Mediengestalter Daniel Pütz bei den Arbeiten zu dem Comic „Abenteuer in Ballova“

Balve - Ballova lebt vom Verkauf von Weihnachtsbäumen und der Streitwagenindustrie. Die Grenze zu Garbecea ist dicht, Passierscheine gibt es nur beim König. Und Schützenfest wird auf einer Wiese gefeiert. Seit Freitag liegt in den Balver Geschäften ein ganz besonderer Comic aus.

Das Werk stammt aus der Feder von Daniel Pütz, 2. Vorsitzender des Balver Fachhandels. Der Comic ist in allen Geschäften kostenlos zu haben. 

Exklusive Einblicke

„Wir starten mit der ersten Seite“, erzählte der 38-jährige Mediengestalter, als er erste exklusive Einblicke in sein neuestes Werk gewährte. „Danach gibt es alle zwei Wochen eine weitere Comicseite, so dass dann im Oktober alle sechs Seiten und damit das komplette Abenteuer vollständig ist.“ 

Mit einer Auflage von 2500 Exemplaren pro Seite werden die Fachhändler auch auf einen größeren Ansturm vorbereitet sein. „Ich wollte schon immer einen Comic zeichnen“, so Daniel Pütz, der sich dann in den Weihnachtsferien daran machte, seine Idee zu verwirklichen. 

Zwei gallische Helden sind es, die von „Kissme Steffine“ durch Ballova geführt werden. „Ein sympathischer Charakter“, beschreibt der Zeichner seine Heldin. Pütz hatte seinen Spaß daran, die Handlung und die handelnden Personen darzustellen. 

Ähnlichkeiten mit Asterix und Obelix sind vorhanden, und doch hat er sich seine eigene Handschrift bewahrt. Der Künstler fasst dieses so zusammen: „Es ist alles liebevoll überzeichnet.“ 

Ur-Balver tragen Schützenhut

Bei ihm tragen die Ur-Balver stets karierte Hemden und den Schützenhut auch außerhalb der Saison. Ganz wichtig: „Der Nachname kommt vor dem Vornamen!“ Und beim genauen Hinsehen der Zeichnungen sind immer wieder Ähnlichkeiten mit echten Balver Originalen zu entdecken. 

Daniel Pütz schmunzelt, und auch seine beiden Söhne Julius (10) und Janus (8) haben ihren Spaß daran. Sie waren für die Korrektur der Texte und der Zahlen verantwortlich. „Es ist ein toller Comic geworden“, loben sie das Gesamtwerk. 

In „Abenteuer in Ballova“ hat sich Daniel Pütz auch selbst verewigt: die Entspannungsminister, mit denen er Musik macht, treten in der Balver Höhle auf. „Endlich“, sagt er dazu, dass sich damit für ihn wenigstens auf dem Papier ein Traum erfüllt. 

Offenes Ende

Wie es nach dem bewusst offen gehaltenen Ende weiter geht, darüber hat sich Daniel Pütz schon seine Gedanken gemacht: „Möglich ist entweder eine Fortsetzung, oder dass die Figuren alleine arbeiten.“ Doch damit will er sich etwas Zeit lassen, denn er weiß jetzt, wie viel Arbeit von der ersten Skizze bis zum fertigen Druck in einem Comic steckt.

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