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ESC-Teilnahme: Mit serbischem Song nach San Marino

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Von: Julius Kolossa

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Christopher Grevener bewirbt sich Anfang Dezember in San Marino zum zweiten Mal für die Teilnahme am Eurovision Song Contest.
Christopher Grevener bewirbt sich Anfang Dezember in San Marino zum zweiten Mal für die Teilnahme am Eurovision Song Contest. © kolossa

Zwei Premieren vor großen Publikum hat er bereits absolviert – Anfang Dezember stellt sich der gebürtige Garbecker Christopher Grevener (24) der nächsten Herausforderung: In San Marino kämpft er einmal mehr um die die Teilnahme am Eurovision Song Contest (ESC), dem internationalen Wettbewerb mit 37 Sängern aus 37 Ländern, der im Mai 2023 in Liverpool ausgetragen wird. Zur Erklärung: Unter dem Motto „Una Voce per San Marino“ bietet das Land auch Auswärtigen die Möglichkeit, beim alljährlichen ESC anzutreten.

Garbeck – Dafür müssen sich die Bewerber zunächst in Castings gegen 50 Sängerinnen und Sänger behaupten, um sich für die Semi-Finals zu qualifizieren. Dort treten dann die besten 20 gegeneinander an – und Christopher Grevener möchte unter ihnen sein. Dieses Mal möchte es der 24-Jährige nach eigenen Angaben allerdings lockerer angehen als zuletzt, als ihm der Einzug ins Finale für den ESC-Auftritt verwehrt blieb: „Ich versuche das zu ändern, womit ich im vergangenen Jahr nicht zufrieden war. Also arbeite ich an der Stimme und auch an der Ausdauer.“ Und auch wenn er sagt, dass er sich nicht groß vorbereiten wird, so kann man doch daraufsetzen, dass nichts dem Zufall überlassen wird.

Immerhin weiß Grevener mittlerweile, was auf ihn zukommt – und konnte auch bei seiner Teilnahme an der TV-Show „Deutschland sucht den Superstar“, bei der er immerhin eine „Re-Call“-Karte bekam (wir berichteten), Erfahrungen sammeln. Seit seinem achten Lebensjahr singt er und arbeitet daran, sein Hobby zu perfektionieren. Für den ESC in Liverpool hat Grevener etwas Neues schreiben lassen. „Ich trete mit einem Lied auf, das bisher nicht veröffentlicht wurde.“ Verantwortlich dafür zeichnen der serbische Produzent Nemanja Antonic und die serbische Sängerin Sanja Vucic. „Es ist ein Uptempo-Song, ein schneller Popsong auf Englisch, mit leichten Elementen aus der serbischen Musik, weil das Team eben aus Serbien kommt.“ Diese Musikrichtung sei genau sein Ding: „Sie gefällt mir gut und repräsentiert das, was ich tagtäglich höre. Denn ich kann mich mit schneller Musik am besten identifizieren, da ich es toll finde, die Energie mit dem Publikum zu teilen und auch Choreografien einzubringen.“

Neben seiner Chance in San Marino hat sich Christopher Grevener auch für sein Heimatland Deutschland beworben. Ob sich hier oder da der Erfolg einstellt – für Christopher Grevener steht fest: „Ich probiere es so lange, bis es klappt.“

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