CDU-Arbeitskreis besucht Verbundschule Schalksmühle

+
Schulleiterin Daniela Schröder berichtete von ihren Erfahrungen mit einer Verbundschule. ▪

BALVE/SCHALKSMÜHLE ▪ Nachdem die CDU bei der vergangenen Sitzung des Schulausschusses mit ihrem Antrag zur Erstellung eines Raumbedarfsplan für das Balver Schulzentrum einen Schritt in die zukünftige Gestaltung der Haupt- und Realschule vollzogen hat, treibt der CDU-Arbeitskreis Schule die Planungen zur Weiterentwicklung der Sekundarstufe I weiter voran.

Um Informationen für die weiteren Beratungen zu gewinnen, hat der Arbeitskreis am Freitag die Verbundschule in Schalksmühle besucht. Die vereint die Haupt- und Realschule mit insgesamt 450 Schülern (250 Realschüler und 200 Hauptschüler). Entgegen des allgemeinen Trends kämpft Schalksmühle mit sinkenden Schülerzahlen bei der Realschule.

In ihrer Präsentation erläuterte Schulleiterin Daniela Schröder die Entwicklung der Verbundschule, die im August 2010 auf Wunsch vieler Eltern eingeführt wurde. Als wichtige Aufgabe sieht Schröder die Zusammenführung der beiden Lehrerkollegien zu einer motivierten Einheit. „Bei den Schülern gibt es keinerlei Probleme mit der Zusammenführung. Das Lehrerkollegium muss aufgrund der unterschiedlichen Arbeitsweisen und Fachkompetenzen noch zusammenwachsen. Aber auch hier sind wir auf einem sehr guten Weg“, sagte Daniela Schröder.

Da die beiden Schulformen noch an zwei unterschiedlichen Standorten beheimatet sind, stelle sich ein Zusammengehörigkeitsgefühl noch nicht hundertprozentig ein. Daniela Schröder ist sich jedoch sicher, dass bei der Zusammenführung in ein gemeinsames Schulzentrum in 2012 auch diese Problematik schnell der Vergangenheit angehören wird.

Neben der individuellen Förderung der Schüler könne sich die Verbundschule Schalksmühle auch auf die heimische Wirtschaft verlassen. Eine Ausbildungsgarantie erleichtere den Schulabgängern den Einstieg ins Berufsleben.

„Durch die ständigen Diskussionen rund um die zukünftige Entwicklung der Sekundarstufe I entsteht bei den Eltern eine große Unsicherheit. Wenn sich die Politik für eine Verbundschule entscheidet, dann sollte dieser Weg auch konsequent fortgesetzt werden“, machte die Schulleiterin deutlich.

Die CDU Balve sieht sich auch durch diese Aussage in ihrem frühzeitigen Bekenntnis zur Haupt- und Realschule bestätigt. „Wir wollen am dreigliedrigen Schulsystem festhalten und keine anderen Schulformen ins Gespräch bringen“, sagte der Arbeitskreisvorsitzende Johannes Schulte. Das schaffe für die Eltern in Balve für die nächsten Jahre Planungssicherheit. Haupt- und Realschule als Verbundschule zu betreiben, ist laut Schulte „eine Option, die wir weiter verfolgen werden. Grundsätzlich wird das wohl die Zukunft sein.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare