Bunt strahlender Glanz

Tausende kleine Lämpchen illuminieren das Weihnachtshaus „Winterwunderland“ von Anette Richter und Gerd Ketzenberg an der Waldemey 5

BALVE ▪ Von weitem ist es schon zu sehen – das Weihnachshaus „Winterwunderland“ an der Waldemey 5. Lichterketten am Haus, im Baum, an den Fenstern, in den Büschen – überall leuchtet es und macht den Besuch am Weihnachtshaus zu einer richtigen Entdeckungstour.

Von Christian Paul

„Das Wetter ist für die Eröffnungsveranstaltung genau richtig“, freuten sich die Hausbesitzer Anette Richter und Gerd Ketzenberg am Samstagabend während der Einleuchtungsparty.

Das war vor vierzehn Tagen noch ganz anders. Da standen die Nachbarn und Freunde in strömenden Regen vor dem Haus und hatten begonnen die Iluminationen anzubringen. In den zwei Wochen hat sich viel getan und Samstagabend war es dann endlich soweit.

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Einleuchtungsparty am Weihnachtshaus

Der Schalter für die Beleuchtung wurde umgelegt und schon strahlte das Haus in seinem Lichterglanz. „Die sind schon ein wenig verrückt“, meinte ein Besucherin. Doch auch ihr gefiel es irgendwie und sie nahm noch einen Schluck Glühwein. Der war an dem Abend sehr begehrt, denn die Temperatur war gefühlt bei minus zehn Grad.

Im vergangenen Jahr wurde das Haus nicht zum Winterwunderland dekoriert und so waren für dieses Jahr viele Interessierte gespannt, was sich Ketzenberg und Richter haben Neues einfallen lassen. Seit 2006 erweitern die beiden Lichterfreunde jährlich die Weihnachtsbeleuchtung.

Ein sechs Meter hoher Tannenbaum erstrahlte hinter dem Haus. Dieser ist aber nicht natürlichen Ursprungs, sondern eine Stahlkonstruktion, die sich auch drehen lässt. Ohne viele fleißige Helfer kann so eine große Aktion nicht reibungslos ablaufen und so stellten sich Samstagabend 40 Freiwillige in den Dienst der guten Sache, denn auch in diesem Jahr wird das eingenommene Geld wieder gespendet.

Darüber freut sich der Festspielverein Balver Höhle besonders, denn der Verein ist in diesem Jahr der Begünstigte. Mitglieder des Vereins halfen tatkräftig mit und sorgten am Würstchenstand dafür, dass der kleine Hunger schnell gestillt wurde.

Doch nicht nur die Großen sorgten mit den Verkaufsständen für Einnahmen – auch ein Kind aus der Nachbarschaft hatte sich im Vorfeld schon viel Mühe gemacht. Bemalte Steine und Lampenschirme hatte die sechsjährige Julia gebastelt und zum Verkauf angeboten. Am frühen Abend war ihr Verkaufstisch gänzlich geleert und sie überreichte stolz ihre Einnamen dem Nikolaus, der an diesem Abend fleißig Spenden sammelte.

Zu einem spontanen Gesangsauftritt kam es dann noch zu späterer Stunde, als Dirk Thomas alias Thommy Torero das Mikrofon ergriff und für die Besucher einige Stücke zum besten gab.

In der „Lokalzeit“ des WDR wird am Montag, 29. November, ab 18 Uhr über das „Winterwunderland“ berichtet.

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