Digitale Zukunft und Straßenbau: „Bürgermeistergespräch“ im Balver Rathaus

Im Dialog: Landtagsabgeordneter Marco Voge (links) und Bürgermeister Hubertus Mühling.

Balve – Der Weg in die digitale Zukunft, die Neugestaltung des Garbecker Dorfkerns und Straßenbauprojekte waren die vorherrschenden Themen im Balver Rathaus zwischen Bürgermeister Hubertus Mühling und dem heimischen Landtagsabgeordneten Marco Voge (beide CDU).

260 000 Euro an Fördergeld bekommt die Stadt Balve aus dem Digitalpakt Schule NRW. Mit dem Landesgeld können Grundschulen und weiterführende Schulen unter anderem mit mobilen Arbeitsgeräten wie Tablets ausgestattet werden. Marco Voge: „Wir begleiten die Schulen auf ihrem Weg in die digitale Zukunft. Das Geld ist für die Kinder und Jugendlichen extrem gut angelegt.“ Voge und Mühling waren sich einig, dass die Realschule in Balve digital bereits sehr gut aufgestellt sei. Nun müsse das Kollegium in allen Schulen noch mitgenommen werden, beispielsweise durch Schulungen und Fortbildungen, erklärte der Bürgermeister. 

Bei der Neugestaltung der Garbecker Dorfmitte soll es nun auch endlich voran gehen. Nachdem der erste Förderantrag abgelehnt worden war, weil in diesem die Förderhöchstgrenze für dieses 1,2-Millionen-Euro-Projekt überschritten wurde (wir berichteten), soll es nun im zweiten Versuch klappen. Der Förderantrag liege bereits bei der Bezirksregierung in Arnsberg vor, erläuterte das Stadtoberhaupt. 

Sanierung der L686 im nächsten Jahr

Weiteres Thema des „Bürgermeistergesprächs“ war die geplante Sanierung der Landstraße 686 in Langenholthausen. Das Verkehrsministerium habe versichert, dass die Straße 2020 saniert werde, berichtete Voge. Hintergrund: Das Verkehrsministerium hat das Landesstraßenerhaltungsprogramm aufgelegt. Darin sind 175 Millionen Euro für den Landesstraßenerhalt vorgesehen. 

Bürgermeister Hubertus Mühling berichtete, dass die Sanierung der L686 mit dem Bau eines Bürgerradweges von Langenholthausen bis Wulfringhausen verknüpft werden soll. Kurz vor dem Ortsausgang Langenholthausen soll eine Querungshilfe entstehen. Erste Gespräche mit der Planungsbehörde seien erfolgt.

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