Bürgermeister Mühling bilanziert das Jahr 2011

Bürgermeister Hubertus Mühling wünscht allen Bürgern Gesundheit

BALVE ▪ „Und schon wieder ein Jahr vorbei“, schreibt Bürgermeister Hubertus Mühling in seinem Grußwort zum Jahreswechsel. Weiter überlegt er: „Wir fragen uns: Ist alles erreicht, was man sich für dieses Jahr vorgenommen hat oder sind wieder einmal Dinge nicht gemacht, nicht ausgesprochen oder nicht in die Tat umgesetzt worden?“

Das Stadtoberhaupt meint, Selbstreflexion zum Jahresende sei ein Ritual und ein wichtiger Prozess zugleich. Damit richte der Mensch auch den Blick auf die kommenden zwölf Monate.

Und er bilanziert in Hinsicht auf die Stadt: „Neben allen Themen, die uns global interessieren, sind es die kleinen und großen Dinge, die uns angehen und mit denen wir leben und umgehen müssen“, die die Menschen bewegten.

Ganz aktuell gehöre dazu die mögliche Schließung des St.-Marien-Hospitals. „Konnten wir noch alle vor rund zehn Jahren die Schließung des Hauses durch den geschlossenen gesellschaftlichen Druck abwenden, ist die Situation des Hauses heute eine andere. Die wirtschaftliche Situation verschlechtert sich von Jahr zu Jahr.“

Nach Mühlings Auffassung müsse es 2012 „darum gehen, dass die Kräfte und Menschen, die in und um das Balver Krankenhaus wirken, alles unternehmen, um die Patientenzahlen zu erhöhen. Nur wenn wir Balver zu unserem Haus stehen, können wir etwas bewegen. Dass dies so ist, haben am dritten Adventwochenende viele Menschen demonstriert.“

Dass es um die städtischen Finanzen nicht gut bestellt sei, „kennen wir alle bereits seit Jahren“, führt der Bürgermeister dann aus. „Dennoch ist es das Bemühen der Verwaltung und des Rates, an dem Nothaushalt vorbei zu kommen. Dies scheint wohl auch erreicht zu werden.“

Allerdings sei dies nur möglich, indem „weiterhin bei den kommunalen Leistungen gespart wird und wir alle mit höheren Steuern bei der Grundsteuer B belastet werden, um die wachsenden Kosten für die Sozialleistungen in unserem Staat schultern zu können“.

Mühling sieht aber auch positive Aspekte bei seinem Blick auf Balve: „Ich darf hier vor allem die Teilerschließung des Gewerbegebietes Braukessiepen in Garbeck nennen. Uns ist es gelungen, zur richtigen Zeit weitere Bauflächen für die Ansiedlung von Gewerbe bereit zu stellen. Wesentliche Flächen sind bereits veräußert und es wird 2012 eine rege Bautätigkeit einsetzen. Hierdurch entstehen neue Arbeitsplätze. Den heimischen Betrieben werden Entwicklungsmöglichkeiten geboten und es kommt zu Neuansiedlungen von Unternehmen.“

Weiterhin führt das Stadtoberhaupt aus: „Zur Steigerung unserer Lebensqualität ist vorgesehen, einen so genannten. ‘Bundesstraßenbegleitenden Radweg’ von der Innenstadt zur Balver Höhle zu bauen. Dadurch verbessern wir auch die fußläufige Anbindung der Innenstadt, zur Höhle und Wocklum.“ Im Hönnetal werde gleiches in Richtung Menden „in den nächsten Jahren konkretere Formen annehmen.“

Des Weiteren sei die Mammutaktion des Balver Stadtmarketings ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal für die Stadt. In Balve tue sich etwas. Das sei gut, denn Stillstand bedeute Rückschritt. „Das können wir uns, vor dem Hintergrund weiter sinkender Einwohnerzahlen, nicht leisten.“

Allen Bürgern der Stadt wünsche Mühling „für 2012 viel Erfolg, da wo sie ihn brauchen und viel Zeit für sich, für die Familie und Freunde, so wie sie sich dies wünschen. Aber vor allem bleiben sie gesund.“

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