Bürgermeister Mühling: „2017 war für Balve ein gutes Jahr“

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Balve - „2017 war für die Stadt Balve ein gutes Jahr“, stellt Bürgermeister Hubertus Mühling fest – und verweist auf die Statistik, in der für das vergangene Jahr 102 Geburten verzeichnet sind. 

Somit seien nach 88 Geburten im Jahr 2016 und 90 im Jahr in 2015 erstmalig wieder mehr als 100 Balver Kinder geboren. „Das sichert die Zukunft unserer Kindergärten und Grundschulen im Stadtgebiet“, sagte Mühling. 

Ebenso positiv bewertete er die Anzahl der im vergangenen Jahr gestellten Bauanträge und Bauanzeigen in der Stadt Balve. In diesem Bereich könne mit 100 Anträgen ebenfalls eine Steigerung gegenüber den beiden Vorjahren (2016: 93, 2015: 78 Anträge) verzeichnet werden. 

Leichtes Plus: Knapp 11 700 Einwohner 

Bei diesen Anträgen handele es sich im Wesentlichen um Änderungen oder Erweiterungen an bestehenden Wohnhäusern. Reine Wohnhausneubauten seien im vergangenen Jahr zwölf beantragt worden. Der Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre für Wohnhausneubauten liege bei 12,2 pro Jahr. „Daraus ist ersichtlich, dass die Erschließung der Wohnbaufläche Schmandsack ab 2019 notwendig und sinnvoll ist, um den Baubedarf für Balve zu decken und anzureizen“, sagte Mühling. 

Ende des vergangenen Jahres hatten laut Statistik insgesamt 11 696 Menschen ihren Hauptwohnsitz in Balve – 63 Einwohner weniger als zum Jahresende 2016. Der größte Stadtteil war nach wie vor das Kerndorf Balve mit 5233 Einwohnern, gefolgt von Garbeck mit 2775 Einwohnern und Beckum (1178 Einwohner). In Langenholthausen wohnten am Stichtag 888 Menschen, in Mellen 590 und in Eisborn 533. Schlusslicht mit Blick auf die Einwohnerzahlen ist Volkringhausen – dort lebten Ende 2017 499 Personen. 

Lagen die Zu- und Abwanderungen zwischen dem 31. Dezember 2016 und dem 31. Dezember 2017 in fast allen Ortsteilen bei sechs bis neun Personen, so hatte Garbeck mit 53 Abwanderungen den größten Verlust zu tragen. Dieser erklärt sich mit der vorübergehenden Schließung der Flüchtlingsunterkunft am Ortseingang und der damit einhergehenden Verteilung der Menschen auf andere Einrichtungen oder Wohnungen im Stadtgebiet.

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