„Oase der Ruhe für Jung und Alt“

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Die ersten Besucher, Josef und Ingrid Hillebrand, sind sichtbar zufrieden mit dem neuen Stadtplatz 33.

Balve - Bürgermeister Hubertus Mühling und Balves Ortsvorsteher Matthias Streiter eröffneten am Dienstag den neuen Stadtpark „Stadtplatz 33“ an der Hauptstraße. „Klein aber fein“, sagte Mühling zu dem fertigen Werk, das in sechs Wochen auf einer Brachfläche entstand. Verbaut wurden auf 300 Quadratmetern insgesamt 75 000 Euro, die zu 70 Prozent mit Bundes- und Landesmitteln aus dem Fond „Kleine Städte und Gemeinden“ gefördert werden.

Martin Schwalvenberg von der Firma Klute, Matthias Streiter, Hubertus Mühling und Hartmut Scharf.

„Der Park darf und soll jetzt von den Bürgern genutzt werden“, lädt Mühling ein, sich auf den Bänken eine Pause zu gönnen. Für Matthias Streiter ist dieser Standort ein Kleinod geworden, dass Jung und Alt eine Oase der Ruhe bieten soll. „Es ist das erste Projekt der Städtebauförderung“, so Streiter, der sich freut, dass Balve nach den Dorfparks in Eisborn und Volkringhausen jetzt zum Zuge gekommen sei.

Mit dem Landschafts- und Gartenbauunternehmen Klute aus Sundern hat die Stadt dabei einen guten Partner an der Seite gehabt, stellte Hartmut Scharf vom Bauamt der Stadt, fest: „Das gesamte Vorhaben ist innerhalb des Zeitrahmens sehr gut gelungen.“ Angelegt und angepflanzt wurden Hainbuchen als Spalierbäume und Heckenpflanzen sowie weitere pflegeleichte Gewächse. Für die Instandhaltung ist nach der Aufwuchspflege die Stadt selbst in der Pflicht. Entsprechende Schritte für die Pflege im Stadtpark, aber auch in den Dorfparks werden nach Angaben des Bürgermeisters in die Wege geleitet.

Bei der Eröffnung präsentierte sich der neue Park von seiner besten Seite, was auch von den ersten Nutzern, dem Ehepaar Ingrid und Josef Hillebrand, bestätigt wurde: „Die Bänke sind sehr angenehm. Hier kann man sehr schön sitzen, um den Verkehr zu beobachten, aber auch, um Leute zu treffen.“

Für Erfrischungen sorgt ein Wasserspender, für Schatten die Bäume. Doch Bürgermeister und Ortsvorsteher wissen: Hier fehlt noch ein multifunktionales Spielgerät, praktikabel für die Kinder und passend für den Standort. „Es soll keine Notlösung sein“, betonte Matthias Streiter, der auch auf Ideen seitens der Bevölkerung setzt. Dagegen steht schon das Fundament für den Bücherschrank; das von einem Künstler gefertigte Möbelstück wird in zwei Wochen aufgestellt. Die Patenschaft für diesen Geben-und-Nehmen-Schrank übernimmt die Öffentliche Bücherei. Und auch eine Information für die Nutzung des schon angelegten Spiels „Himmel und Hölle“ wird noch aufgestellt.

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