Dorfversammlung Mellen

Ärger in Balve verraucht

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Bürger und Feuerwehrkameraden begutachteten während der Mellener Dorfversammlung die Architektenpläne für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses am Homertpark.

Balve - Bei der vierten und letzten Dorfversammlung in diesem Jahr stand am Dienstag der Neubau des Feuerwehrgerätehauses im Mittelpunkt. Ortsvorsteher Marco Voge hielt nach der Sitzung des Ausschusses Umwelt, Planung, Bau die dort vorgebrachten Informationen für die 25 Dorfversammlungsteilnehmer im Landmarkt bereit.

Danach hatte sich der Ärger, der in den vergangenen Wochen über den Bau im von den Mellenern gepflegten Homertpark aufkam, gelegt. Ortsvorsteher Voge und auch die an dieser Versammlung teilnehmenden Feuerwehrkameraden wussten Gegenargumente zu entkräften, indem sie anhand der Pläne darlegten, dass das neue Feuerwehrgerätehaus nur einen Teil der Parkfläche in Anspruch nehmen werde.

Andererseits sei der Standort mit ausreichend Platz für Fahrzeuge und Kameraden ideal für Einsatzfahrten. Die Mellener zeigten sich nach dieser Erläuterung versöhnt. Die Baupläne sehen vor, dass der erste Spatenstich voraussichtlich im Januar erfolgen soll.

Beifall gab es während der Dorfversammlung für die 900 Euro, die der Ortsvorsteher für die erfolgreiche Teilnahme am Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ entgegen genommen hatte. Mit einer Urkunde bleibt der 1. Platz beim Wettbewerb in Erinnerung.

Zufrieden sind die Mellener in weiten Teilen mit dem Verlauf ihres Martinsmarktes. Der Eindruck der Aussteller war so gut, dass sie gerne wiederkommen werden, hieß es im Laufe der Dorfversammlung. Auch das seit dem vergangenen Jahr veränderte Parkkonzept habe Wirkung gezeigt, wurde gelobt.

Enttäuscht hingegen seien alle von der schlechten Belegung des Bürgerbusses gewesen, der erstmals auch Beckum mit in die Route einbezogen hatte. 17 Fahrgäste seien in fünf Stunden befördert worden, berichtete der Sprecher des Markt-Komitees Otmar Hermanns. 2016 seien es hingegen noch 160 gewesen. Eventuell habe das schlechte Wetter einen Einfluss auf den Besucherzulauf und damit auch auf die Nutzung des Bürgerbusses gehabt.

Der Ortsvorsteher fasste den Verlauf des 22. Martinsmarktes jedoch abschließend mit folgenden Worten zusammen: „Er war eine Attraktivitätssteigerung für unser Dorf.“ Großen Anteil daran habe das ausführende Komitee, betonte Voge.

Abschließend wurde bei der Dorfversammlung verkündet, dass eine Informationstafel an der Aussichtsplattform angebracht werden solle.

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