Tausch-Gelegenheit in Langenholthausen

Liebesromane hängen Krimis in Balve deutlich ab

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Elisabeth Latzer betreut den Langenholthausener Bücherschrank gemeinsam mit Johannes Schwartpaul.

Balve - Lesen ist eine große Leidenschaft von Elisabeth Latzer. „Das ist einfach etwas Wunderbares“, fasst die Langenholthausenerin zusammen, was sich für sie zwischen zwei Buchdeckeln verbirgt. Als engagierte Leserin und Besitzerin einer umfangreichen Buchsammlung will sie ihren Teil dazu beitragen, andere an dieser Begeisterung teilhaben zu lassen.

Und so übernimmt sie jetzt die Aufsicht über das Bücherregal in der Sokola.de. Dort können ausgelesene und von Anderen zur Verfügung gestellte Werke mitgenommen, aber auch eigene eingestellt werden. Dieses „Bringen und Nehmen“ kommt bei den Nutzern gut an.

Die Idee dazu hat Latzer während der ersten Sitzung der Sokola.de aufgegriffen und mit Johannes Schwartpaul, der das Projekt als weiterer Bücherpate betreut, weiter verfolgt. Im Februar wurde die Idee dann von den beiden Ehrenamtlern in die Tat umgesetzt.

„Jeder kann Bücher mitbringen und hier einstellen – nur gut erhalten müssen sie sein“, erläutert Latzer das Konzept. Neuland betritt Langenholthausen damit nicht, denn im Garbecker Jugendheim befindet sich schon seit etwa zwei Jahren ein solches Leseangebot. Und im Balver Stadtpark 33 ist vor zwei Wochen ein weiterer Bücherschrank seiner Bestimmung übergeben worden.

Doch auch der Standort in der Sokola.de wird von den Besuchern gut angenommen. Die literarischen Genres wechseln ständig, auch wenn Liebesromane stets zahlenmäßig in Führung liegen. Doch auch Krimifreunde kommen auf ihre Kosten. Wer Glück hat, findet dort sogar „sein“ Sachbuch. Auch Kinder- und Jugendbücher gibt es. Alle denkbaren Stilrichtungen seien willkommen im Bücherschrank.

Über all dies wachen die beiden engagierten Langenholthauser, die seit Mai mit der Sokola.de auch alle 14 Tage mittwochs von 15 bis 17 Uhr ein Klön- und Lesecafé anbieten. „Leider ist der Besuch zur Zeit noch sehr schleppend“, sind Latzer die zur Zeit drei Stammgäste zu wenig. Jeder weitere Gast sei willkommen – es gebe auch Waffeln, verspricht die begeisterte Leserin allen, die einmal vorbeischauen wollen.

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