Im Bereich Langenholthausen

Buckelpiste Sunderner Straße: Sanierung noch in diesem Jahr

Die Sunderner Straße (Landesstraße 686) ist im Bereich Langenholthausen eine Schlaglochpiste. In diesem Jahr soll der Abschnitt endlich saniert werden.
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Die Sunderner Straße (Landesstraße 686) ist im Bereich Langenholthausen eine Schlaglochpiste. In diesem Jahr soll der Abschnitt endlich saniert werden.

Die Sunderner Straße (Landesstraße 686) gleicht in Teilbereichen mehr einer Buckelpiste als einer vernünftigen Fahrbahn. Vor allem in Langenholthausen reiht sich auf dem Abschnitt zwischen der Goldbäckerei Grote und der Ortsausfahrt in Richtung Amecke fast Schlagloch an Schlagloch.

Bereits 2017 hatte sich Marco Voge, mittlerweile Landrat des Märkischen Kreises, damals noch CDU-Landtagsabgeordneter, für die Sanierung dieses Straßenabschnitts ausgesprochen und Kontakt mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW als zuständigem Straßenbaulastträger aufgenommen.

Passiert ist seitdem nichts, die Straße ist weiterhin in einem schlechten Zustand. Jetzt kommt jedoch endlich Bewegung in die Angelegenheit. Im Landesstraßenbauprogramm für 2021 sind rund 500 000 Euro für die Sanierung der schadhaften Fahrbahndecke auf einer Länge von etwa 1,1 Kilometern vorgesehen.

Arbeiten sollen in der zweiten Jahreshälfte erfolgen

„Die Umsetzung erfolgt in der späten zweiten Jahreshälfte“, sagte Straßen.NRW-Pressesprecher Andreas Berg auf Nachfrage der Redaktion. „Zurzeit wird ein Sanierungskonzept erarbeitet, worauf dann die Ausschreibung folgt.“ Ursprünglich wollte Straßen.NRW die Arbeiten schon 2020 durchführen lassen.

Die Sunderner Straße ist im Bereich Langenholthausen stark sanierungsbedürftig.

Dass diese Baumaßnahme sich um ein Jahr verzögert, begründet Andreas Berg so: „2020 wurden 250 000 Euro für die Sanierung von 750 Metern veranschlagt, und dies in Abhängigkeit mit dem vorgesehenen Radweg von Langenholthausen bis nach Sundern.“ Die Radwege-Planung stehe jetzt kurz vor der Beauftragung, sodass der Landesbetrieb in diesem Jahr die Sanierung der L 686 werde vornehmen lassen können.

Keine komplette Grundsanierung

„Allerdings werden wir keine komplette Grundsanierung vornehmen. Es soll nur die vier Zentimeter dicke Fahrbahndecke abgefräst und anschließend neuer Asphalt aufgetragen werden. Je nachdem, wie stark die darunter liegende Binderschicht beschädigt ist, muss aber auch diese erneuert werden“, so Berg. Wie lange die Deckensanierung der L 686 im Bereich Langenholthausen und damit auch eine mögliche Vollsperrung der Straße dauern wird, dazu konnte Andreas Berg noch keine Angaben machen.

Bis nach der Sanierung der Straße auch mit den Arbeiten für den Bau des parallel zur Sunderner Straße verlaufenden Radwegs begonnen werden könne, vergingen laut Andreas Berg aber noch vier bis fünf Jahre. Die Verantwortlichen in Balve hatten noch im vergangenen Jahr gehofft, mit dem Bau könne schon 2021 begonnen werden. Der Radweg soll nach seiner Fertigstellung bis nach Amecke und damit zum Sorpesee führen.

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