Schützen in Langenholthausen

Am Ende eines unruhigen Jahres

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Zahlreiche Ehrungen gab es im Laufe der Jahreshauptversammlung

Balve - So ruhig, wie es sich die Schützenbruderschaft Langenholthausen gewünscht hatte, verlief das vergangene Jahr nicht. Das erklärte der Vorstand auf der Generalversammlung am Samstagabend in der Schützenhalle, die der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Langenholthausen musikalisch begleitete.

Großen Raum im Jahresbericht des Vorsitzenden Berthold König nahm das Fiasko um die Anfrage von Catering Lehmann ein, die Küche in der Schützenhalle dauerhaft an seinen Betrieb zu vermieten. Nach einiger Überlegung hatte der Verein zugestimmt und zahlreiche Vorkehrungen getroffen. Lehmann ließ sogar eine Kühlzelle einbauen. Im Oktober war alles soweit fertig.

„Dann kam die Bürokratie“, stellte König ernüchternd fest. Nach einem Pressebericht schalteten sich die Behörden ein. Eine dauerhafte Vermietung sei nicht möglich, hieß es. Nach mehreren Versuchen, das Vorhaben noch zu retten, hatte sich das Thema letztlich doch erledigt. Die Schützen wollen nun die Kosten für die Kühlzelle übernehmen und das Beste aus der Situation machen und diese künftig künftig als großen Kühl- und Zapfraum nutzen.

Im Rahmen eines Wochenendeinsatzes wurde der Küchenanbau außerdem neu gestrichen.

Nach zehn Jahren haben die Schützen neue Boxen in der Schützenhalle eingebaut. Die Toiletten- und Duschräume im Keller wurden zurückgebaut und sollen fortan für andere Zwecke verwendet werden.

Schriftführer André Schröer ließ mit vielen Bildern die Veranstaltungen des vergangenen Jahres Revue passieren.

Veränderungen gibt es ab diesem Jahr beim Sonntagsfestzug, der nun ohne Pferde stattfinden werde, erklärte der Vorstand unter dem Punkt Verschiedenes. Grund seien zusätzliche Auflagen des Pferdeverleihers.

Kassierer Marco Vorsmann erhielt vom Vorsitzenden den Orden für besondere Verdienste. Vorsmann engagiert sich seit Jahren im Vorstand: 2007 als Fahnenoffizier gestartet, wählten ihn die Mitglieder 2013 zum Schriftführer, ein Jahr danach zum Kassierer. Dieses Amt macht er seitdem „zur vollsten Zufriedenheit“, erklärte König.

Nach mehr als 13 Jahren verabschiedete sich Tobias Schwabl aus dem Vorstand. Um im Wahlturnus zu bleiben, werde erst im nächsten Jahr ein Nachfolger für das Amt des 2. Schießmeisters gesucht, das Schwabl die zurückliegenden fünf Jahre inne hatte.

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