Brudermeister erhält höchsten Orden

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Über den Orden für „Hervorragende Verdienste“ durfte sich Brudermeister Stephan Neuhaus freuen.

VOLKRINGHAUSEN ▪ „Ich wünsche uns drei tolle Schützenfesttage“, begrüßte Stephan Neuhaus, Brudermeister der St. Hubertus-Schützen aus Volkringhausen, am Samstag die Gäste in der Schützenhalle. Zum Auftakt wurde unter anderem der höchste Orden des Sauerländer Schützenbundes verliehen.

Den Orden für „Hervorragende Verdienste“ konnten Kreisoberst Dietrich-Wilhelm Dönneweg vom Kreisschützenbund und Amtsoberst Ferdi Schulte an Stephan Neuhaus verleihen. Neumann war 1991 zum Offizier gewählt worden, bekleidete ab 1994 den Posten des Zugführers, wurde 2003 zum Hauptmann und 2005 zum Brudermeister gewählt. „Das nennt sich ein Werdegang, der nicht alltäglich ist und nur durch großen und intensiven Einsatz möglich ist“, beonte Kreisoberst Dönneweg. Fähnrich Reinhold Menge erhielt für seinen Einsatz in 37 Jahren Vorstandsarbeit den Großen Wappenteller des Sauerländer Schützenbundes. Mit dem Orden für Besondere Verdienste wurde Fähnrich Andreas Krutmann geehrt. Den Orden für Verdienste erhielt Offizier Stephan Hagelüken.

Grüße ausrichten ließ Gisela van der Grinten, die vor 50 Jahren mit Leo Hardt (†) regiert hatte. Vor 40 Jahren waren Peter Rothbrust (†) und Ferdinande Rothbrust (†) Königspaar und vor 25 Jahren standen Wilfried Noll und Josef Noll den Schützen vor. Bernhard Neuhaus erhielt eine Auszeichnung für 60-jährige Mitgliedschaft. Gewürdigt wurde dabei auch sein Einsatz als zweiter Brudermeister sowie als Brudermeister von 1975 bis 2000.

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Schützenfest in Volkringhausen

Eindruck hatten die Worte von Pastor Siebert in der voll besetzten Michael-Kapelle bei der Schützenmesse hinterlassen: „Sorgen wir dafür, dass die Kirche lebendig bleibt.“ Schützen seien Teil der Kirche: „Glaube muss auf einem festen und guten Grund stehen,“ formulierte der Seelsorger. Dafür müssten Hürden überwunden werden, wie bei den Volkringhausener Schützen, als am Anfang des Jahres Schwierigkeiten bei der Besetzung wichtiger Vorstandsposten auftraten. „Erkennen wir, woran unsere Kirche krankt, und handeln wir entsprechend.“

Das Königspaar Daniel Strauß und Carola Bathe jedenfalls gab zum Abschluss seiner Regentschaft samt Hofstaat noch einmal alles. Dazu trug am Samstag eine volle Halle bei, in der auch die dorfeigenen, vollzählig anwesenden Jungschützen mitfeierten. Am Sonntag stand viel Musik auf dem Festprogramm: beim Frühschoppen-Konzert mit dem Musikverein „Amicitia“ Garbeck, am Nachmittag beim großen Festzug auch mit dem Trommlerkorps Eisborn und dem Jugendorchester vom Musikverein Herdringen. Es war bestes Königswetter, als sich die jungen Regenten noch einmal präsentierten. Wieder an der Halle angekommen, sorgte ein Zauberer für die Unterhaltung der kleinen Besucher; der Abend gehörte wieder den „Amigos.“

Der dritte und entscheidende Tag beginnt heute nach dem Antreten um 9.30 Uhr mit dem Vogelschießen. Auf viele Anwärter hoffen die Schützen – die Jungschützen auf viele Mitspieler bei ihrem Tippspiel, denn die genaue Schusszahl soll erraten werden. Der Gewinner darf sich über einen Teil aus dem Gesamteinsatz freuen, ebenso eine gemeinnützige Einrichtung. Zum Abholen des neuen Königspaares treten die Volkringhausener Schützen dann um 16.45 Uhr an der Halle an. ▪ jk

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