Briloner Betonwerke pflastern Dreikönigsgasse, Garbecker Straße und Drostenplatz

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Auf dem Schulhof der Grundschule wurden verschiedene Pflastermuster vorgestellt.

Balve - Eine Entscheidung für die Zukunft traf der Rat in seiner Sitzung am Mittwoch mit der Verabschiedung des Gestaltungskonzepts für die Innenstadt. Einheitlich gepflastert werden Dreikönigsgasse, Garbecker Straße und auch der Drostenplatz von den Briloner Betonwerken.

Dieser Hersteller hatte ebenso wie drei andere seine Musterfläche auf dem Schulhof der Grundschule zur Wahl gestellt. 

Fahrbahn, Gosse, Gehweg und Parkfläche werden im Rahmen der ab dem nächsten Jahr stattfindenden Straßensanierungen nach diesem Muster angefertigt. Der Ausschuss Umwelt, Planung, Bau, hatte die Entscheidung darüber an den Rat verwiesen. Zwei Wochen lagen die Muster der vier Hersteller aus, damit sich die Bevölkerung davon einen Eindruck verschaffen konnte; eine direkte Bürgerbeteiligung aber wurde von der Mehrheit der Ausschussmitglieder abgelehnt. 

Der Drostenplatz soll neu gepflastert werden. Den Auftrag dazu haben die Briloner Betonwerke erhalten.

So hatte der Rat der Stadt Balve das letzte Wort in dieser Sache, und dieser stimmte bei zwei Enthaltungen für den von Matthias Streiter, CDU, gestellten Vorschlag, den Hersteller aus Brilon mit der Oberflächengestaltung der Straßen zu beauftragen. Damit einher gehen zwei Änderungen: die Betonsteinrinne wird drei- statt zweizeilig verlegt, um den Wasserablauf zu verbessern sowie die Querung von Rollatoren, Kinderwagen und Rollstühlen zu gewährleisten, und andererseits werden sich die Steine farblich deutlicher voneinander abheben. 

„Dies ist eine Lösung für die zukünftigen Jahre“, sagte dazu Bürgermeister Hubertus Mühling. Genau so innovativ möchte die Stadt gerne sein, wenn private Eigentümer von denkmalgeschützten Gebäuden in der Innenstadt ihre Haus- und Hofflächen aufwerten, und für diese Neugestaltung von der Stadt Fördergelder in Anspruch nehmen können. Insgesamt 50 000 Euro stehen bis zum Jahr 2021 zur Verfügung. 

Hauseigentümer können einen Antrag dazu bei der Stadt stellen, über die Auszahlung entscheidet die Verwaltung. Zugunsten der Stadt hat das Finanzamt entschieden, 27 000 Euro zu erstatten, die Balve für den Kauf von Anteilen an der Netzgesellschaft „Balve Netz GmbH & Co. KG“ zu viel gezahlt hat. Hiermit stimmte die Behörde, wie Stadtkämmerer Hans-Jürgen Karthaus berichtete, dem Einspruch der Stadt zu. 

Die Ratsmitglieder stimmten im weiteren Verlauf der Sitzung einstimmig der Ergänzungssatzung „Kurze Straße“ zu. Außerdem fiel ihr Votum ebenso eindeutig aus, als die Beteiligung an der MVG auf der Tagesordnung stand sowie die Teilnahme an der Qualitätsoffensive „Willkommen in Südwestfalen.“

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