Brennender Kleinbus im Hönnetal

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte der Kleinbus in voller Ausdehnung.

HÖNNETAL ▪ Einen brennenden Kleinbus mussten die Freiwilligen Feuerwehren aus Beckum, Eisborn und Garbeck am Sonntagmorgen im Hönnetal löschen. Auslaufende Betriebsstoffe drohten die Hönne zu verunreinigen.

Kurz nach 11 Uhr wurden die Löschgruppen aus Beckum und Eisborn alarmiert, kurze Zeit später auch der Löschzug Garbeck. Als sie an der Einsatzstelle eintrafen, brannte der VW-Multivan bereits in voller Ausdehnung. Die mit 28 Einsatzkräften angerückte Feuerwehr bekämpfte den Brand zunächst mit Wasser, insbesondere, um die angrenzende Böschung und den Asphalt der Bundesstraße zu kühlen. Parallel dazu bauten die Löschkräfte aber auch einen Löschangriff mit Schaum auf, um das Feuer zu ersticken.

Mit Löschschaum erstickte die Feuerwehr die Flammen.

Ausgelaufene Betriebsstoffe des Fahrzeugs streuten die Einsatzkräfte der Gefahrgut-Gruppe aus Garbeck mit Bindemittel ab, Kanaleinläufe wurden verschlossen. Trotzdem konnte die Feuerwehr nicht völlig ausschließen, dass Öl und Kraftstoff in die Hönne gelangten. Deshalb verständigten sie auch die Untere Wasserbehörde. Deren Bereitschaftsdienst machte sich vor Ort ein Bild von der Menge der ausgetretenen Betriebsstoffe und der Größe des Schaumteppichs. Die Feuerwehr musste daraufhin das mit Betriebsstoffen verunreinigte Bindemittel aufnehmen und fachgerecht entsorgen lassen. Anschließend musste auch noch der Schaumteppich mit viel Wasser von der Straße in die Kanalisation gespült werden. Nach knapp zweieinhalb Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. ▪ vg

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