Breitbandausbau: „Das wird um Lichtjahre besser“

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Werdohl - Der öffentlich-geförderte Breitbandausbau im Märkischen Kreis komme nicht voran, waren sich Bürgermeister Hubertus Mühling und der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Marco Voge am Donnerstag beim ersten Balver Unternehmerstammtisch 2018 einig.

Der öffentlich-geförderte Breitbandausbau im Märkischen Kreis komme nicht voran, waren sich Bürgermeister Hubertus Mühling und der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Marco Voge am Donnerstag beim ersten Balver Unternehmerstammtisch 2018 einig. Seit zwei Jahren stünden hohe Summe an bundeseigenen Fördergeldern für die Verlegung von Glasfaserkabeln für schnelleres Internet in bislang noch unterversorgten Gebieten zur Verfügung, doch gebe es immer wieder bürokratische Hindernisse. 

Mühling lobte das privatwirtschaftliche Engagement des Unternehmens innogy, das bis zu den Sommerferien das Balver Stadtgebiet mit einer Glasfaser-Infrastruktur vernetzen werde. Anschließend sei den Nutzern eine Downloadgeschwindigkeit von mindestens 50 Megabit je Sekunde garantiert. „Ich bin froh und dankbar über diese Investition in Balve“, betonte Mühling. „Das wird um Lichtjahre besser als der bisherige Zustand.“ 

Balve profitiert von seiner Lage 

Beim Breitbandausbau profitiere Balve von seiner Lage, können doch von Eisborn aus die Lendringsener und von Höveringhausen aus die Neuenrader erreicht werden. Über die künftigen Telefon- und Internetangebote werde Ende Januar eine Informationsveranstaltung stattfinden. 

Seit Herbst ist außerdem die Telekom dabei, den Netzknotenpunkt an der Hofstraße in einem Umkreis von 300 Metern auszubauen. Telekom oder innogy – einer dieser beiden Anbieter werde die Städtische Realschule mit schnellen Internet versorgen, teilte der Bürgermeister mit. 

„Das ist wichtig für uns“, sagte Schulleiterin Nina Fröhling. So seien digitale Tafelsysteme, die mit dem Internet verbunden sind, Bestandteil des Unterrichts, zukünftig sollen es auch Tablets für die Schüler werden.

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