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Brand in Garage: Feuerwehr mit großem Aufgebot im Einsatz

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Von: Volker Griese

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In Balve hat am Samstagmorgen an der Wocklumer Allee in einer Garage, die auch als Schreinerei genutzt wurde, gebrannt.
In Balve hat es am Samstagmorgen an der Wocklumer Allee in einer Garage, die auch als Schreinerei genutzt wurde, gebrannt. © Volker Griese

In Balve ist am frühen Samstagmorgen in einer Garage ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr rückte mit einem großen Aufgebot aus. Insgesamt waren mehr als 50 Brandbekämpfer im Einsatz.

Wocklum ‒ [Update vom 30. Juli, 11.05 Uhr] An der Wocklumer Allee, der Zufahrt zum Schloss Wocklum, Reitanlagen und der Luisenhütte, ist am frühen Samstagmorgen in einer Garage ein Feuer ausgebrochen. Die Balver Feuerwehr rückte mit zahlreichen Einsatzkräften aus, um den Brand zu bekämpfen.

Gegen 3.45 Uhr wurden zunächst die Löschgruppe Hönnetal, die Löschgruppe Eisborn und die Löschgruppe Balve alarmiert. Beim Eintreffen der Brandbekämpfer stand bereits eine große Rauchsäule über dem Gebäude, das ein Hobbyschreiner als Werkstatt nutzt. Die Feuerwehr sah die Gefahr einer Durchzündung, wodurch mit einem Schlag der gesamte Raum in Flammen gestanden hätte.

Durch eine Seitentür verschaffte sich die Feuerwehr zunächst Zugang zur Garage, weil sich die Tore nicht öffnen ließen. Dann entschlossen sich die Brandbekämpfer dazu, sogenannte Fognails durch die Garagentore zu schlagen. Durch diese Löschlanzen konnten sie einen feinen Wassernebel im Inneren des Gebäudes versprühen und so die Innentemperatur senken. Als das gelungen war, öffneten sie die Tore mit einer Rettungssäge.

Zwei mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Trupps konnten nun in das brennende Gebäude vordringen und sich auf die Suche nach der Brandursache machen. „Im hinteren Bereich haben sie dann auch ein Brandnest entdecken und ablöschen können“, berichtete Feuerwehr-Sprecher Oliver Prior vom Vorgehen bei der Brandbekämpfung. Allerdings hatte sich das Feuer mittlerweile auch in die Decke der Garage ausgebreitet.

Weil für die weitere Brandbekämpfung nun zusätzliche Atemschutzgeräteträger benötigt wurden, wurde gegen 4.30 Uhr der Löschzug Garbeck nachalarmiert. Mit vereinten Kräften gelangen es schließlich, das Feuer weitgehend zu löschen.

Weil im Dach noch immer Brandnester vermutet wurden, nahmen die Einsatzkräfte schließlich die Blecheindeckung herunter. So konnten sie auch noch bisher verdeckt brennende Feuer löschen. Gegen 8 Uhr konnten schließlich die meisten Feuerwehreinheiten ihre Arbeit beenden. Die Löschgruppe Hönnetal blieb als Brandwache zurück.

Weil das Löschwasser durch Farben und andere in der Garage gelagerte Stoffe kontaminiert war, wurde an Entsorgungsunternehmen verständigt, das sich um die schadlose Beseitigung von etwa 2000 Litern belasteten Wassers kümmern sollte. Außerdem legte die Feuerwehr auf der Hönne eine Ölsperre an, weil ein Teil des Löschwassers auch in den Fluss gelangt war.

Über die Brandursache liegen derzeit noch keine Erkenntnisse vor. Routinemäßig hat die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen aufgenommen.

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