Kostensteigerung abgenickt

Bistum stimmt zu: Pfarrheim kann gebaut werden

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Hier rollen im Oktober die Bagger an. Auf der Fläche neben dem Alten Küsterhaus wird dann gebaut.

Balve – Grünes Licht für den Bau des Pfarrheims der St.-Blasius-Gemeinde. „Wir können mit dem Bau beginnen“, sagte Ludger Terbrüggen, Mitglied des Balver Kirchenvorstandes erfreut.

Zuvor hatte der Diözesan-Vermögens-Verwaltungs-Rat (DVVR) des Bistums Paderborn, das einen Großteil der Kosten übernimmt, den Planungen zugestimmt. 

Noch im August war vom Erzbischöflichen Generalvikariat aus Paderborn zunächst ein Stopp der geplanten Arbeiten angeordnet worden. Denn aufgrund gestiegener Lohn- und Materialkosten sah der neue Finanzierungsplan Gesamtkosten von 2,2 Millionen Euro vor, riss damit die vom Bistum vorgegebene Zwei-Millionen-Euro-Grenze. Deshalb musste der DVVR alle Kostenpunkte nun nochmals prüfen und segnete die Kostensteigerung ab. 

Finanzierungsproblem ist gelöst

Das Finanzierungsproblem sei damit gelöst. „Es wurde sachlich geprüft, was wir vorgelegt haben, dabei auch die Notwendigkeit gesehen, diese Kostensteigerungen einzukalkulieren.“ Nachdem der Diözesan-Vermögens-Verwaltungs-Rat nun zugestimmt hat, kann jetzt das zweigeschossige Gebäude endlich so gebaut werden, wie geplant: De-Cent-Laden und Pfarrarchiv werden hier ihren Platz finden, auch ein Raum für Veranstaltungen wird geschaffen. 

Die Arbeiten sollen in der zweiten Oktoberhälfte mit der Ausschachtung beginnen. Damit wurde die Firma Krutmann aus Lendringsen beauftragt. Weil am Dechant-Löcker-Weg dann eine Baustelle entsteht, sind der Kindergarten St. Blasius und die Balver Grundschule vorerst nur noch über den Brucknerweg zu erreichen. Einen Zeitplan bis zur Fertigstellung des Pfarrheims wollte das Kirchenvorstandsmitglied noch nicht nennen. 

Erleichterung in der Gemeinde

„Wir sind alle sehr erleichtert, dass es nach langen und zähen Verhandlungen und auch vielen Enttäuschungen nun endlich voran geht und wir uns auf ein neues Pfarrheim freuen können“, sagte auch Pfarrer Andreas Schulte, denn die Planungen für das Projekt laufen bekanntlich seit 2008.

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