Zertifizierung für das Familienzentrum Garbeck/ Megafon für Notfälle

Das Familienzentrum Heilige Drei Könige in Garbeck wurde für weitere vier Jahre als bewegungsfreundliche Kindertageseinrichtung zertifiziert. Die Erzieherinnen sind besonders geschult und es gibt zahlreiche Spielangebote für die Kinder. -  Foto: Kolossa

GARBECK -  Für das Familienzentrum Heilige Drei Könige hielt diese Woche gleich zwei besondere Termine bereit: Am Donnerstag wurde die Einrichtung für weitere vier Jahre als bewegungsfreundliche Kindertageseinrichtung zertifiziert und am Freitag gab es für das Familienzentrum ein Megafon – für den Notfall.

Von Julius Kolossa

„Das Familienzentrum Heilige Drei Könige hat durch seine ständige Fortbildung seiner Mitarbeiterinnen die Kriterien für eine bewegungsfreundliche Kindertageseinrichtung erfüllt“, verkündeten Beate Bockholt und Hans-Peter Esch, Jugend- und Sportreferenten vom Sportverband des Diözesanverbandes Paderborn. Daher war es für sie auch nur reine Formsache, das Zertifikat für weitere vier Jahre zu verlängern. 2007 erfolgte erstmals die Vergabe der Urkunde, mit der diese Garbecker Institution bescheinigt wird, dass den Kindern ein permanent angeleitetes und auch nicht angeleitetes Bewegungsangebot gemacht wird. „Bewegung, Bildung und Gesundheit bilden dabei ein Ganzes“, stellte Beate Bockholt vor, was das Konzept enthalten muss. Nach einer Führung von Einrichtungsleiterin Elisabeth Dippong durch alle Räume und die Außenanlage mit Sinnesgarten, Kletter- und Spielmöglichkeiten übergaben die beiden Referenten die Urkunde als Rezertifizierung.

Bescheinigungen gab es auch für die Erzieherinnen Marilyn Hoth und Stefanie Höltke, die Zusatzausbildung für Bewegung, Bildung und Gesundheit abgeschlossen haben.

Laut wurde es am Freitag im Familienzentrum gegen Ende der Singstunde: Anstatt Gitarrenbegleitung ertönte ein Sirenenton. Ernst Reiner Schulte, Vorsitzender des Fördervereins der Garbecker Feuerwehr, führte damit sein Geschenk an diese Kindertageseinrichtung vor: ein Megafon, um im Alarmfall alle Kinder zu informieren.

Elisabeth Dippong hatte schnell den Dreh heraus, wie das Megafon auch auf Sprechfunktion umzustellen ist: „Damit bin ich für alle Kinder und Erzieherinnen überall im Gebäude zu hören.“ Vorbei sind damit die Zeiten der Fußballtröte, die seit zehn Jahren bereit stand, die Kinder beisammen zu rufen. „Ein Ernstfall ist bisher noch nicht eingetreten“, betonte Elisabeth Dippong. Regelmäßig fänden Übungen statt und die Kinder bekämen eine Brandschutzerziehung.

„Jetzt haben wir eine sicherere Möglichkeit, alle nach draußen zu führen“, freute sich die Familienzentrumsleiterin. „Unser Etat wird immer enger bei immer mehr Aufwändungen.“ Und so bedankten sich alle für diese Spende bei Ernst Reiner Schulte mit einem Lied für alle Feuerwehrwehrleute.

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