Den Rodelhang hinauf auf dem Zauberteppich

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Auf einem 174 Meter langen Förderband können Rodler, Ski- und Snowboardfahrer 27 Meter Höhenunterschied überwinden.

Balve/Sundern - So langsam könnte es doch noch was werden mit dem zweiten Teil des Winters – bis in die Niederungen hat sich in den vergangenen Tagen eine dünne Schneedecke gelegt. Und die zur Zeit auf dem Thermometer abzulesenden Temperaturen um den Gefrierpunkt sind ideal, damit der dabei auftretende Niederschlag weiterhin als Schnee zu Boden fällt. Diese Nachrichten sind gut für die Betreibergesellschaft im Skigebiet Wildewiese.

Alexander Dirks, Sprecher des Geschäftsführer-Quartetts, dem neben dem Mendener noch Markus Busche (Beckum), Bernd Reinstein (Garbeck) und Markus Krämer (Eisborn) angehören: „Wir erwarten das Maximum.“ Und das bedeutet für die zweite Saison, dass nach sechs Skitagen im Dezember und drei im Januar noch Luft nach oben ist.

Für die Wirtschaftlichkeit wären noch zwei Wochen Schnee ideal: „Drei Wochen Skibetrieb mit einem halben Meter Schnee – wir sind zum Auftakt unserer ersten Saison vor einem Jahr verwöhnt worden“, blickt Dirks zurück auf die Anfänge.

Die Betreiber haben ihre Wetter-Apps immer im Blick, haben aber unabhängig davon vor drei Wochen noch einmal investiert: Ein 174 Meter langes Förderband wurde gebaut, um Rodlern, Skifahrern und Snowboardern den Aufstieg am Rodelhang bequemer zu machen. Es überwindet einen Höhenunterschied von 27 Metern.

„Wir haben eine gut sechsstellige Summe investiert“, sagte Alexander Dirks dazu. Mit dem „Zauberteppich“ genannten Förderband können stündlich bis zu 1900 Personen befördert werden.

Bei allen betriebswirtschaftlichen Überlegungen wurde aber auch darauf geachtet, dass sich diese Anlage gut in die Landschaft einfügt. Davon konnten sich Jung und Alt bei der Flutlichtrodel-Premiere am Freitagabend überzeugen.

Gut gerüstet für diesen Winter ist die Betreibergesellschaft jetzt auch mit einer zweiten Pistenraupe, mit der die insgesamt zwölf Abfahrtsstrecken im Skigebiet für das Wintersportvergnügen präpariert werden können. „Für die nächste Saison haben wir uns vorgenommen, erste Beschneiungs-Experimente am Rodelhang vorzunehmen“, sollen laut Alexander Dirks ab Dezember die ersten Schneekanonen laufen.

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