Besonders viele Beckumer kehren der CDU den Rücken

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Volkringhausener und Eisborner CDU-Anhänger beleuchten den Ausgang der Wahl.

Balve -  Das Feiern ließ sich am Sonntagabend keine der im Rat vertretenen Parteien nehmen: Die Anhänger von UWG und SPD freuten sich über jeweils ein zusätzliches Mandat im Stadtrat. Die Christdemokraten stießen während ihrer Wahlparty im Speiseraum der Volkringhausener Schützenhalle darauf an, nach wie vor die absolute Mehrheit in der Hönnestadt für sich verbuchen zu können.

Jüngstes Ratsmitglied ist jetzt der 21-jährige Marco Volmer (CDU). Nachdem der Garbecker im November des vergangenen Jahres den Vorsitz der Jungen Union übernommen hat, ließ er sich wenig später für die Kommunalwahl aufstellen. Auf Anhieb konnte Volmer, der eine Ausbildung zum Industriekaufmann absolviert, 57 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Dazu gratulierte ihm auch Bürgermeister Hubertus Mühling, dem es erneut gelang ein Traumergebnis für sich zu verbuchen (76,06 Prozent, wir berichteten).

Der Vergleich der aktuellen Tabelle und der Tabelle aus dem Jahr 2009 zeigt, dass die CDU in einigen Ortsteilen besonders viele Wähler verloren hat. Beispielsweise in Beckum: Dort sackte das Ergebnis von 62,9 auf 45,3 Prozent ab (Wahlbezirk neun), beziehungsweise von 61,7 auf 49 Prozent (Wahlbezirk zehn). Gleichzeitig legte die UWG dort kräftig zu: Im Wahlbezirk neun von acht auf 20 Prozent, im Wahlbezirk zehn von 15,2 auf 32,7 Prozent.

In Langenholthausen verloren die Christdemokraten 5,7 Prozent der Stimmen, gleichzeitig konnte die UWG hier 43,2 Prozent der Wähler überzeugen. Allerdings trat dort aktuell kein SPD-Kandidat an. 2009 hatten die Sozialdemokraten 30,4 Prozent der Stimmen geholt.

In Eisborn gaben 61,7 Prozent der Wähler ihre Stimme den Christdemokraten, 2009 waren es noch 69,5 Prozent. Die UWG konnte dort ebenfalls kräftig zulegen: von 8,5 Prozent der Wählerstimmen auf 26,5, ebenso ergeht es der SPD, die im Wahlbezirk zwölf von zwei auf 11,7 Prozent kletterte. - jk/cwi

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