Gut beschirmt die lebende Krippe besucht

Auch der Nikolaus drehte am Sonntag in Balve seine Runden und beeindruckte die Kleinen.

BALVE ▪ „ „Erst mal was Warmes“ – auf dem Balver Weihnachtsmarkt am gestrigen Sonntag war das dringend nötig. Wärme von innen wirkte gegen die Nässe von außen. Das Angebot an den über 40 Ständen war reichhaltig, die Darbietungen gelungen. „Ein großer Dank geht an den Festspielverein“, so Bürgermeister Hubertus Mühling bei der Eröffnung.

Dieser hatte wieder die lebende Krippe auf dem Drostenplatz initiiert. Laura Traud als Maria und Tobias Jönzen als Josef überzeugten bei den vier Aufführungen, die im Wechsel von den Musikern aus Beckum, Balve, Garbeck und Langenholthausen begleitet wurden. Eindrucksvoll war auch der Auftritt der drei Engel sowie der 20 Hirten. Dazu passten Ochse, Esel und Schafe als Statisten.

Vom Balver Fachhandel und Stadtmarketing organisiert und durchgeführt, gab es auch bei diesem Weihnachtsmarkt ein buntes Angebot an Ausstellern entlang der Hauptstraße und den Nebenstraßen. Champignons, Erbsensuppe, Reibekuchen, Würstchen – und dazu einen Kaffee, Glühwein oder Punsch. Alle Heißgetränke, darunter auch Kinderpunsch, waren sehr gefragt, ebenso die Stutenkerle, die vom Nikolaus verteilt wurden.

Wer die Gelegenheit nutzen wollte, sich neue Handschuhen, einen Schal oder Mütze zuzulegen, der hatte ebenfalls die freie Auswahl.

Die „Wichtelpost“ vom Malteser Hilfsdienst war ebenfalls in Aktion: Namen und Adresse eines lieben Menschen angeben, in den Karton werfen, und damit war gewährleistet, das pünktlich zum Weihnachtsfest Nikoläuse ihre Bestimmungsorte erreichen.

Knusperhäuser wurden bei Immobilien Schäfer verlost, wobei der Erlös für den De-Cent-Laden bestimmt war. Text und Bilder gingen eine Einheit ein, wie sich in der Galerie „Picata“ zeigte.

Flagge gezeigt hatte auch der Förderverein vom St. Marienhospital nicht nur mit einem Stand, sondern auch mit der Unterschriftenaktion für den Erhalt des Krankenhauses. Viele Besucher bestätigten damit, dass ihnen der Erhalt am Herzen lag. Zugleich wurde auf die Demonstration am nächsten Sonntag, 11. Dezember, hingewiesen. Um 15 Uhr findet der Umzug ab dem fs-Holzteam-Gelände (alter Lidl) bis zum Krankenhaus statt. Von dort geht es dann zum Pfarrheim, wo eine Diskussion stattfindet.

Auch dies sorgte für Gesprächsstoff, der in geselliger Runde an den Buden vertieft wurde. Beschirmt ließ es sich hier aushalten. - Julius Kolossa

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