Benefizkonzert mit Schreckmoment

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Eine Glaslampe (zu sehen im Vordergrund) stürzte während des Pastor-Kudla-Konzerts plötzlich auf die Orgelbühne.

Beckum - Auf diesen Knalleffekt hätten die Besucher der Kirche St. Nikolaus am Sonntagnachmittag gerne verzichtet: Während des 13. Pastor-Kudla-Kirchenkonzerts löste sich plötzlich eine der zylindrischen Deckenlampen aus Glas aus ihrer Halterung und stürzte auf die Orgelbühne.

„Niemandem ist etwas passiert“, sagte Christian König, Vorsitzender des Kirchenvorstandes der Gemeinde St. Nikolaus, erleichtert.

Da hatte es doch etwas Gutes, dass die Orgelbühne nicht so gut besetzt war wie in den Vorjahren. „Es waren insgesamt weniger Besucher da“, sagte König. Um künftig die Sicherheit der Besucher wieder zu gewährleisten, wurde bereits die Firma Busche damit beauftragt, sämtliche Lampen im Gotteshaus zu überprüfen und mit einem Stahlseil zu sichern. Auf der Orgelbühne ist bis auf das herabhängende Lampenkabel mittlerweile nichts mehr von diesem Vorfall zu sehen. Abgesehen von diesem Schreckmoment war es ein an Gesang und Orchesterklang abwechslungsreiches Benefizkonzert. 

Unterstützung für sozial schwächere Kinder

Der Musikverein Beckum spielte im Wechsel mit dem Mendener Chor „Canta Famiglia“. Moderne und bekannte Lieder aus der weltlichen und kirchlichen Literatur, darunter „Gelobt sei Gott“, „Joy to the world“, „Abendmond“, „Ubi caritas et amor“, „The Sound of Silence“ und zum Abschluss Leonard Cohens „Hallelujah“ wurden präsentiert. 

Auch der Namensgeber des Konzerts, Pastor Karl Kudla, nahm teil an dieser Veranstaltung, die dafür sorgen soll, dass kein Kind in Beckum zum Außenseiter werden soll. Die von den Zuhörern gegebenen Spenden fließen nämlich in den Pastor-Kudla-Fonds, aus dem Kinder sozial schwacher Familien finanzielle Unterstützung für Schule, Ausflüge oder Vereinsangebote erhalten

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