Benefiz-Radtour mit fast 100 Teilnehmern

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Zu den 52 fest gemeldeten Radfahrern kamen zur Mountainbike-Tour am Sonntag noch 40 weitere hinzu. Sie alle wollten an einer der drei Benefiz-Touren teilnehmen und Spenden für Claudius Spelsberg sammeln, der im Juli einen Unfall hatte.

Leveringhausen -  Claudius Spelsberg erlitt im Juli einen Unfall. Um ihn in seiner Rehabilitation zu unterstützen, kam Andreas Nottelmann, ein Bekannter der Familie, auf die Idee, aus dem Tourentag der Mountainbikeschule Sauerland und der Berghexen eine Benefiz-Radtour zu machen. Fast 100 Radler machten mit – und spendeten fleißig.

Dass sich am Sonntag, 12. Oktober, der Start zu den drei Mountainbike-Touren am Schultenhof verzögert hat, lag an der großen Zahl der spontanen Mitfahrer. Zu den 52 fest angemeldeten Bikern kamen weitere 40. „Ich bin überrascht von diesem Andrang“, sagte Stefan Prior, Initiator dieser Benefiz-Radtour bei der Begrüßung.

Ursprünglich waren vier Touren angedacht, eine musste jedoch ausfallen. Auf eine Teilnahmegebühr für eine der drei angebotenen Touren verzichteten die Veranstalter. Dafür durfte für Claudius Spelsberg gespendet werden.

Die Idee dazu, nach der Frühjahrstour die Herbsttour für den guten Zweck zu veranstalten, kam Andreas Nottelmann, einem Bekannten der Familie Spelsberg. Claudius erlitt im Juli einen Unfall und befindet sich derzeit in einer Rehabilitationsmaßnahme in Bochum. Zur weiteren Unterstützung seiner Therapie ging die Spendendose herum. Schon vor Antritt der Touren füllte sich diese; andere Biker nutzten den Abschluss dazu, ihren Beitrag zu leisten.

Veranstalter dieser Radtour waren die Mountainbikeschule Sauerland und die Berghexen. „Der Tourentag im Mai war mit 25 Teilnehmern eine tolle Sache“, sagte Stefan Prior. „Dass die zweite Tour für die gute Sache bestimmt ist, geschah aufgrund des aktuellen Anlasses.“ Auch im nächsten Jahr sollen die beiden Tourentage für den guten Zweck stattfinden.

Für die Herbsttour 2014 kamen die Biker ab 14 Jahren aus dem Raum Balve, aber auch aus Neuenrade, Letmathe, Iserlohn, Sümmern, Menden und Attendorn. Versprochen wurde ihnen vorab eine gute Fernsicht auf der Tour und das Erfahren der Natur auf ausgewählten, auch für Einheimische wenig bekannte Trails (schmale Pfade).

Zum 37 Kilometer entfernten Danzturm machten sich auch die Eisborner Bernward Wiesenhöfer und sein Sohn Julius (14) auf den Weg. Sie freuten sich auf eine ihnen unbekannte Tour, die in der Gruppe interessant zu werden versprach. Und dass sie anstelle einer Teilnahmegebühr dafür spenden sollen, finden sie gut: „Hier kann das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden werden.“ Auch Annemarie Glingener aus Neuenrade machte sich auf, die längste Strecke zu bewältigen: „Das ist eine kleine Herausforderung.“ Es entschieden sich so viele für diesen Pfad, dass die Gruppe geteilt wurde.

Dort und auch bei den anderen Touren standen aber nicht die zurückzulegenden Kilometer, sondern vielmehr die Höhenmeter im Mittelpunkt. 832 Meter sind es bis zum Danzturm, 821 bis nach Altena (30 Kilometer) und 730 bis zum Märchenwald (31 Kilometer). Dahin wollten auch die beiden Freunde Dominik Schulte (16) und Robin König (17). Die beiden erfahrenen Mountainbiker aus Garbeck „wollten was Neues kennen lernen.“

Nach etwa vier Stunden waren die Biker wieder am Schultenhof, wo sie den Abschluss einer Tour genossen haben, die bei den besten äußeren Bedingungen stattfinden konnte.

Von Julius Kolossa

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