Bauverein spendet 10.000 Euro für Pfarrkirche

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Jutta Herrmann, Kassiererin, und der Vorsitzende des Bauvereins, Wolfgang Lazer, überreichten jetzt einen Scheck in Höhe von 10 000 Euro an Kirchenvorstand Bruno Köck und Pfarrer Andreas Schulte zur Restaurierung der St.-Blasius-Kirche.

Balve - Mit einem Beitrag in Höhe von 10.000 Euro leistet der Bauverein St. Blasius einen weiteren Beitrag zur Renovierung der Pfarrkirche.

Die Restaurierung der Wand- und Deckengemälde in der Apsis – dem ältesten Teil des Gotteshauses – ist zwar schon seit einigen Wochen abgeschlossen, doch die Gemeinde muss den größten Teil der Gesamtkosten in Höhe von 50.000 Euro selbst zahlen, wie Kirchenvorstand Bruno Köck bei der Scheckübergabe am Donnerstag erläuterte.

Dass das Geld gut investiert sei, davon sind auch viele Gemeindemitglieder überzeugt, berichtete Pfarrer Andreas Schulte. Zwei Restauratorinnen waren mehrere Wochen bis Pfingsten dafür im Einsatz. Mit Spezialschwämmen haben sie zunächst Decke und Wände abgerieben, danach die mehr als 800 Jahre alte, noch vorhandene Malschicht gefestigt und die Hohlstellen im Putz aufgefüllt. Mit 70-prozentigem Alkohol beseitigten sie den Schimmel und retuschierten Farbstellen.

Stark gemacht hat sich die St.-Blasius-Gemeinde dafür, dass die im Jahr 1915 nachträglich aufgetragene Apostel weiterhin sichtbar bleiben dürfen. Bruno Köck: „Wir legen Wert auf diese Darstellung, auch wenn sie aus einer anderen Stilepoche stammt.“ Sowohl die Farben dieser, als auch der anderen Personengruppen kämen jetzt kräftiger zur Geltung.

Pfarrer Andreas Schulte berichtete, dass das Ergebnis dieser Restaurierung in Absprache mit dem Landschaftsverband von diesem gefilmt und Teil der DVD „Bildwelten – Weltbilder“ sein wird. Die St.-Blasius-Kirche gehört damit zu den 13 wichtigsten figürlichen Wandmalereien in Westfalen.

„Wir setzen mit dieser Spende ein Zeichen, dass sich die Gemeinde an den Restaurierungskosten beteiligt“, sagte Wolfgang Lazer bei der Scheckübergabe. Dankbar und froh über diese Hilfe war Bruno Köck, denn es bestehe „immenser Unterhaltungsbedarf“, in den inzwischen mehr als eine Million Euro investiert wurde.

Nach wie vor habe die Kirche ein Feuchtigkeitsproblem, das vom Landschaftsverband nach zweijähriger Klimamessung bestätigt wurde. Aus diesem Grunde bleibt auf Empfehlung dieser Behörde auch die neben dem St.-Nikolaus-Altar gelegene Tür auf Dauer verschlossen

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