Bauverein St. Blasius will 100. Geburtstag der Kuppelkirche feiern

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Kassiererin Jutta Herrmann, die Vorsitzende Gabriele Richter, ihr Stellvertreter Eckhard Lange und Geschäftsführerin Birgit Rapp haben große Pläne für 2012. ▪

BALVE ▪ Im Jahr 2012 wird das 100-jährige Bestehen der Balver Kuppelkirche gefeiert. Die Planungen der Feierlichkeiten standen nicht nur während der Jahreshauptversammlung des Bauvereins St. Blasius am Dienstagabend im Mittelpunkt, sondern prägten bereits die Vereinsarbeit im Jahr 2010. Das berichtete im Marienheim die Vorsitzende Gabriele Richter.

Sie präsentierte den Stand der Planungen: Offiziell beginnt das Jubiläumsjahr im November. Dazu findet am 15. November in der Kirche ein Vortrag von Dr. Pieper aus Münster über die Balver Kirchenhistorie statt. Mit Weihbischof Matthias König wird das Patronatsfest am 3. Februar 2012 gefeiert. Eingeladen werden sollen dazu alle Geistlichen und Ordensleute, die einst in Balve tätig gewesen sind.

Ein Psalterkonzert mit literarischen Einflüssen findet am 26. Februar statt, im März wird die Kirche unter liturgischen Sichtweisen vorgestellt, im September beteiligt sich der Bauverein mit einem Stand und Turmbegehungen am Stadtfest. Liturgische Gesänge stehen im Oktober auf dem Programm. Der Abschluss des Jubiläumsjahres findet im November mit Musik und Lichtvariationen statt.

Ein Höhepunkt wird das Kirchweihfest sein, das am 24. Juni 2012 auf dem Kirchplatz unter dem Motto „Kirchweih wie vor 100 Jahren“ gefeiert werden soll. Balver Vereine sollen bei einer Zeitreise, in der altes Handwerk und Lebensweisen vorgestellt werden sollen, mitmachen. Herausgegeben wird auch eine Festschrift. „Es wird darin auf die alte und neue Kirche eingegangen, aber auch darauf, was uns als Gemeinde ausmacht“, kündigte Gabriele Richter an.

Interessantes wurde von Alfons Rath, dem Rendanten der Pfarrgemeinde berichtet. Kirchenvorstand und Erzbistum Paderborn hätten zusammengefasst, was für die Substanzerhaltung des Gotteshauses erforderlich ist. So seien ein Innenanstrich und eine neue Heizung sowie die Überprüfung der Elektrik wie Mikrofone und des Dachstuhls in der alten Kirche notwendig. Auch soll ein weiterer Holzfußboden auf den jetzigen aufgelegt werden, um die Fußkälte zu reduzieren. Unklar sei, was von diesen Maßnahmen wann umgesetzt werde. Ihren Wunsch, in der St.-Blasius-Kirche einen breiten Mittelgang zu schaffen, gaben die Bauvereinmitglieder dem Vertreter des Kirchenvorstands mit auf den Weg.

Einstimmig wurde Gabriele Richter als Vorsitzende des Bauvereins St. Blasius am Dienstag wiedergewählt. Die Durchführung der Versammlung stand allerdings zunächst auf der Kippe. „Wir sind nicht beschlussfähig“, stellte Richter mit Blick auf die Anwesenden fest. Fast wäre eine Verschiebung beschlossen worden, dann sorgte eine spontane Beitrittserklärung dafür, dass die Mindestteilnehmerzahl von 14 Mitgliedern erreicht werden konnte und die Versammlung beschlussfähig war. Insgesamt gehören 77 Frauen und Männer dem Förderverein zur Erhaltung der Pfarrkirche St. Blasius an. ▪ JK

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