Jahreshauptversammlung

Bauverein Blasius hat einen neuen Kassenwart

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Vorsitzender Wolfgang Lazer dankte der scheidenden Kassiererin Jutta Herrmann.

Balve - Der Bauverein Blasius (BVB), der sich den Erhalt der Balver Pfarrkirche zum Ziel gesetzt hat, hat einen neuen Kassenwart: Franz-Josef Ruschepaul wurde auf der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend im St.-Blasius-Kirchensaal, einstimmig zum Nachfolger von Jutta Herrmann gewählt.

Während diese Lücke also geschlossen ist, macht die Mitgliederzahl den Verantwortlichen weiterhin Sorgen.

„Wir können froh sein, dass wir noch 80 Mitglieder haben“, sagte Vorsitzender Wolfgang Lazer. „Doch diese Zahl stagniert seit einigen Jahren.“ Zwei Sterbefällen und einem Austritt stand 2018 ein Neuzugang gegenüber.

„Pflegen, Schützen, Erhalten“ haben sich die Gründer im Jahr 2008 zum Ziel gesetzt. Dieses wird weiterhin verfolgt. Wieder verstärkt ins Gespräch kommen möchte der BVB durch neue Flyer, Präsenz beim Stadtfest und Kirchenführungen. „Denn wir haben eine sehenswerte Kirche“, sagte Lazer.

Zum Programm gehören auch die Turmführungen, die elf Jahre lang von Alfons Rath durchgeführt wurden, und jetzt von Wolfgang Lazer und Peter Hering fortgesetzt werden. Zwei Führungen haben bereits unter ihrer Regie stattgefunden. „Es ist anstrengend und man muss auf seine Knochen aufpassen“, gab Rath dem Duo seine Erfahrungen mit auf den Weg.

Dazu gehörte eine, die ihm in all den Jahren besonders in Erinnerung blieb. Im Glockenturm wurden einmal früher als angekündigt die Glocken geläutet, sodass die Gruppe den Turm nicht mehr rechtzeitig verlassen konnte. „Wir mussten uns auf den Boden legen und die Ohren zuhalten“, erzählte Rath.

Die restlichen Kugeln und Kalender werden am 2. Advent verkauft

Für den 2. Advent, 9. Dezember, plant der Förderverein einen Infostand nach dem Hochamt, an dem auch die Restposten der seit 2014 aufgelegten Weihnachtskugeln verkauft werden sollen. Ebenso die restlichen 25 Kalender für 2019. 250 Stück wurden davon hergestellt. Kugeln und Kalender kosten jeweils fünf Euro.

Gern hätte der Vorsitzende bekannt gegeben, wann die Gedenksteine für Taufen, Hochzeiten oder Hochzeitsjubiläen vermarktet werden können, doch immer noch hakt es bei dieser vor zwei Jahren vorgestellten Idee. „Wir haben noch keine Gießerei gefunden“, so Peter Hering, 2. Vorsitzender. Aus Messing oder Bronze sollen die Steine der Größe der Pflastersteine rund um die St.-Blasius-Kirche angepasst sein, wobei die jeweilige Lage dem Zufallsprinzip überlassen bleiben soll.

Die Gestaltung ist geregelt: zwei gekreuzte Kerzen als Symbol des heiligen Blasius, dem Patron der Balver Gemeinde, darunter die persönlichen Gedenktage. „Zudem müssen die Steine rutschfest sein“, sagte Hering.

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