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Baumfällungen im Hönnetal sind „alternativlos“

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Von: Julius Kolossa

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Im Bereich Klusenstein hat Straßen.NRW zahlreiche kranke Eschen fällen lassen.
Im Bereich Klusenstein hat Straßen.NRW zahlreiche kranke Eschen fällen lassen. © Kolossa, Julius

Zahlreiche Bäume sind gefällt worden im Naturschutzgebiet Hönnetal. Besonders im Bereich des Haltepunktes Klusenstein an der Strecke der Hönnetalbahn gab es einen Kahlschlag.

Auf Nachfrage der Redaktion beim Märkischen Kreis, äußerte sich Pressesprecher Alexander Bange zu den Gründen der Fällmaßnahmen. „Das Eschentriebsterben macht auch vor den Eschen im Hönnetal nicht halt“, sagte Bange. Damit breitet sich diese durch Pilzsporen verursachte Baumkrankheit, die innerhalb weniger Jahre zum Absterben der Eschen führt, weiter im Stadtgebiet aus.

In der Vergangenheit mussten unter anderem bereits Eschen in Sanssouci entlang des Fuß- und Radwegs nach Volkringhausen und am Krumpaul neben der K12 zwischen Schulzentrum und Garbeck gefällt werden. Jetzt also auch im Hönnetal.

Baumfällaktion „leider unumgänglich“

Alexander Bange: „Der Landesbetrieb Straßen.NRW, unter anderem zuständig für die Verkehrssicherung und das Entfernen von Straßenbegleitgrün, führt die Maßnahmen in Höhe Klusenstein durch. Die Baumfällaktion im Hönnetal ist leider unumgänglich.“ Denn es bestehe dringender Handlungsbedarf, die Verkehrssicherheit sei anderenfalls gefährdet. Das Fällen der Bäume durch den Landesbetrieb sei deshalb alternativlos.

Das Eschentriebsterben, auch bekannt als Eschenwelke, wird durch das falsche weiße Stengelbecherchen verursacht. Deren Pilzsporen fliegen durch die Luft und siedeln sich auf abgefallenen Blättern an. Hier vermehren sie sich, befallen Äste und sorgen dafür, dass die Leitungsbahnen der Esche verstopfen.

Baum verliert Standsicherheit

In der Folge fallen zunächst größere Äste ab. Nach zwei bis drei Jahren ist der Baum so geschwächt, dass er komplett die Standsicherheit verliert.

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