Baugebiet Amselfeld/Schulstraße wird erschlossen

Laut Bebauungsplan können im Baugebiet Schulstraße/Amselfeld 26 Häuser entstehen.

GARBECK ▪ Aus dem Jahr 2006 stammen die ersten Pläne für das Baugebiet Amselfeld/Schulstraße in Garbeck. Jetzt werden diese Pläne verwirklicht. Seit einigen Wochen wird das Areal gegenüber der Vogelstange erschlossen. Planungen, Verkauf und Erschließung hat die Dietmar Brinkmann GmbH aus Affeln übernommen. Von Annabell Niemand

Bauamtsmitarbeiter Sven Rothauge hat berechnet, dass es um eine Fläche von exakt 17 158 Quadratmetern geht, auf der 26 Einfamilienhäuser Platz finden können. Dietmar Brinkmann geht derzeit allerdings von 20 oder 21 Bauplätzen aus. Ein Bungalow wird bereits gebaut, zehn weitere Grundstücke seien verkauft, so der Investor. Auch den Bau der schlüsselfertigen Häuser übernimmt das Affelner Unternehmen.

Damit die Bauvorhaben bald starten können, wird derzeit an den Erschließungsstraßen gearbeitet. Von der Schulstraße zweigen zwei Wege in das neue Baugebiet ab, von denen der obere Schulstraße und Amselfeld miteinander verbinden wird. In der unteren Straße wurden Wasserleitungen und Kanäle bereits verlegt. In den nächsten Tagen kommen Versorgungsleitungen für Gas, Strom, Telefonanschluss und Straßenbeleuchtung hinzu.

Die Grundstücksgrößen reichen von 450 bis 800 Quadratmeter. Auf den kleineren Bauplätzen in der unteren Reihe sollen in erster Linie Bungalows entstehen. Große Grundstücke werden vor allem in der oberen Reihe vergeben. „Das ist eine Traumlage“, schwärmt Brinkmann von der Aussicht über Garbeck. Aber die hat auch ihren Preis. Über 100 Euro koste ein Quadratmeter Grund inklusive Erschließung. „Garbeck ist ein teures Pflaster.“ Die Bauplätze werden aber auch in Erbpacht angeboten, auf Wunsch auch ohne Haus.

Einige Häuslebauer kommen aus Garbeck, viele aus Altena und Werdohl. „Und ich bringe einige mit, die gerne in Affeln gebaut hätten, wo es aber keine weiteren Baugebiete gibt“, sagt Brinkmann. Spätestens in zwei Jahren soll auch der letzte Käufer einziehen können. Dann sollen die Arbeiten im Baugebiet Amselfeld/Schulstraße abgeschlossen sein.

Dass Menschen nicht mehr aufs Land ziehen wollen oder wegen des demografischen Wandels nicht mehr gebaut wird, kann Brinkmann nicht bestätigen. Im Gegenteil: Ohne jede Werbung würden die Interessenten zu ihm kommen.

Auf die Stadt, mit der er den Erschließungsvertrag geschlossen hat, ist Brinkmann sehr gut zu sprechen. „Ich habe jegliche Unterstützung, alles was machbar war, vom Bauamt bekommen“, lobt er.

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