Arbeiten liegen im Zeitplan

Kreiselbau im Stadtzentrum

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Die Kreuzung an der Sparkasse ist derzeit eine Großbaustelle. Mitarbeiter der Firma Meyer-Tochtrop aus Menden sind noch bis Mitte September damit beschäftigt einen Kreisverkehr zu bauen.

Balve - Die sechs Mitarbeiter der Firma Meyer-Tochtrop aus Meschede bringen in Balve den „Minkreisel“ im Stadtzentrum am wichtigen Verkehrsknotenpunkt Bundesstraße 229 und Kreisstraße 12 in Form. „Wir sind nach neun Arbeitstagen voll im Zeitplan“, sagte dazu am Freitag Vorarbeiter Martin Völmecke. „Wir werden auch nach wie vor den Zeitplan mit der Fertigstellung bis Mitte September einhalten.“

Das ihm und seinem Team daran gelegen ist, das bringt er so auf den Punkt: „Wenn nicht, gibt es Konventionalstrafen.“ Aus diesem Grund hat sich Martin Völlmecke ein gutes Team an seine Seite gestellt, mit dem die Arbeiten in drei Bauabschnitten durchgeführt werden.

In dieser Woche werden noch während dieses ersten Bauabschnitts die Bordsteine verlegt und die Rinne verfugt – bei Temperaturen von deutlich über 30 Grad Celsius keine Kleinigkeit. Dabei hat der Chef das Wohl seiner Mitarbeiter im Blick, die er bereits am Mittwoch zwei Stunden früher Feierabend machen ließ. „Das ist kaum auszuhalten“, sagte er zum Arbeiten unter der prallen Sonne, die vom wolkenlosen Himmel brennt. „Und deshalb wird auch nur bis Mittag gearbeitet.“

Dieses verlängerte Wochenende nutzten die Mitarbeiter zur Erholung, denn diese Woche hat es wieder in sich: die Straßenabläufe werden bearbeitet, außerdem die Gehwege und am Mittwoch beginnen die ersten Asphaltierungsarbeiten des Kreisels.

Während der drei Bauabschnitte wird der Verkehr über eine mobile Ampelanlage kommt, so dass es besonders zu Stoßzeiten immer wieder zu langen Rückstaus kommt. Zudem ist die Kormke (K12) im Bereich der Baustelle voll gesperrt. Der Verkehr wird einspurig an der Baustelle vorbei über die B229 (Hönnetalstraße/Hauptstraße) geführt. Wer nach Garbeck will, muss bis Langenholthausen fahren und von dort auf die K 11 abbiegen. Dieser erste Bauabschnitt soll innerhalb der Ferien so weit fertiggestellt werden, dass zum Schulbeginn die Busse wieder aus Richtung Bahnhof auf die K12 bis zum Schulzentrum Am Krumpaul fahren können.

Danach wird die Hauptstraße an den Kreisel angeschlossen, was bedeutet: Die B229 zwischen Einmündung Dreikönigsgasse/Mühlenweg und Kreuzungsmitte wird voll gesperrt. Einspurig und mit Ampelregelung wird der Verkehr von der Hönnetalstraße in die K12 (An der Kormke) geführt. Neuenrade und Langenholthausen können dann über Garbeck erreicht werden. Diese zweite Bauphase soll bis Ende August abgeschlossen sein.

Anschließend geht es mit dem letzten Bauabschnitt in die heiße Phase. Und das bedeutet, dass an drei Wochenenden von freitags, 17 Uhr, bis sonntags, 16 Uhr, zum Einbau der Bordsteine für die Mittelinsel der gesamte Kreuzungsbereich voll gesperrt wird. Dann muss die Baustelle großräumig umfahren werden, eine Ortsdurchfahrt ist nicht möglich.

Wenn alles fertig ist, wird der Minkreisel einen Durchmesser von nur vier Metern haben. Durch den Wegfall der Ampelanlage versprechen sich die Verantwortlichen dann einen deutlich besseren Verkehrsfluss als bisher. Die Stadt investiert in das Bauprojekt rund 100 000 Euro. Der Landesbetrieb Straßen.NRW die doppelte Summe.

Während die Arbeiten zügig voran gehen, dürfen die Kunden der Baustellen-geplagten Balver Einzelhändler am Rad drehen: im City-Cafè wird das Glücksrad, auf dem Gutscheine als Preise locken, gerne in Anspruch genommen. Für zwei Tage hat das „Rad“ aber einen Auswärtstermin im Markant eingelegt, wo auch dort nach erfolgtem Einkauf eine Runde lang gedreht werden kann.

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